Bau der längsten Hängebrücke Spaniens macht Fortschritte

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Der Bau einer spektakulären neuen Hängebrücke beim bekannten Wanderweg Caminito del Rey in der Provinz Málaga schreitet zügig voran. Nach Fertigstellung wird dies mit einer Länge von 110 Metern die längste Fußgänger-Hängebrücke Spaniens sein.

Die Arbeiten finden in einem beeindruckenden Naturgebiet statt und sind technisch komplex. Um die Materialien an den richtigen Ort zu bringen, werden unter anderem Hubschrauber, Seilbahnen und spezielle Klettertechniken eingesetzt. Auf diese Weise können die Bauteams an Stellen arbeiten, die normalerweise schwer zugänglich sind.

Die neue Brücke wird etwa 50 Meter über dem Boden hängen und Teil einer Erweiterung des berühmten Wanderwegs sein. Die Konstruktion wird aus Stahlseilen und einem Holzsteg bestehen, ähnlich wie andere Teile des Caminito del Rey.

Die Hängebrücke ist Teil eines größeren Projekts zur Verbesserung und Erhöhung der Sicherheit der Strecke. Dank der Erweiterung entsteht eine alternative Route und ein zusätzlicher Ausgang am Ende der Wanderung. Dies soll den Besucherstrom verbessern und die Sicherheit erhöhen.

Die Investition für das Projekt beläuft sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Dieses Geld stammt nicht aus Steuergeldern, sondern aus den Einnahmen, die der Caminito del Rey selbst durch Ticketverkäufe und Tourismus generiert.

Seit der Wiedereröffnung des Wanderwegs im Jahr 2015 hat sich der Caminito del Rey zu einer enormen Touristenattraktion entwickelt. Millionen von Besuchern haben die spektakuläre Route bereits begangen, und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Region sind enorm. Hotels, Restaurants und andere Unternehmen in der Umgebung profitieren stark von der Beliebtheit der Gegend.

Mit der neuen Hängebrücke hoffen die Behörden, das Abenteuer für Besucher noch attraktiver zu machen. Gleichzeitig soll das Projekt dafür sorgen, dass der Wanderweg auch in Zukunft sicher und gut zugänglich bleibt.

Quelle: Agenturen