BBVA plant, 3.798 Mitarbeiter zu entlassen und 530 Filialen zu schließen, davon 35 in Valencia, auf den Balearen und in Murcia

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Das BBVA-Management hat vorgeschlagen, 3.798 Mitarbeiter zu entlassen und 530 Filialen zu schließen. Die Gründe dafür seien produktionstechnischer und organisatorischer Natur und stammten aus der digitalen Transformation, hieß es in den Verhandlungen. Auf den Balearen ist die Entlassung von 37 Mitarbeitern und die Schließung von 35 Büros in der Ostzone geplant, zu der die Inseln, Valencia und Murcia gehören.

Dieses erste Angebot des Anpassungsplans gilt speziell für die zentralen Dienste und das Filialnetz der BBVA SA mit rund 23.300 Beschäftigten, wobei die übrigen Unternehmen des Unternehmens in Spanien außen vor bleiben. Die endgültige Auswirkung wird von dem Engagement und den Bemühungen am Verhandlungstisch abhängen.

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Dieser Überschuss, der 16% der Belegschaft der Bank ausmacht, würde 3.000 Mitarbeiter im Filialnetz betreffen, das sind mehr als 21% der derzeit dort beschäftigten Mitarbeiter, und die restlichen 800 in den zentralen Diensten (5% der derzeitigen Gesamtzahl).

Hinsichtlich des Filialnetzes beabsichtigt die BBVA, 204 Filialen in Katalonien zu schließen; 101 in Zentralspanien (Madrid und Kastilien-La Mancha); 76 in Andalusien, Extremadura, Ceuta und Melilla; 59 in Galicien, Asturien und Kastilien-León; 41 im Baskenland, Kantabrien, Navarra, La Rioja und Aragon; 35 in Valencia, den Balearen und Murcia; und die restlichen 14 auf den Kanarischen Inseln.

CCOO, als Mehrheitsgewerkschaft am Verhandlungstisch, hält die von der Bank auf den Tisch gelegten Zahlen für einen “unhaltbaren und skandalösen” Ausstiegsansatz.

BBVA unterstützt seine Entscheidung im Kontext eines tiefgreifenden Wandels für den Sektor, der durch enormen Wettbewerbsdruck, niedrige Zinsen, die beschleunigte Annahme digitaler Kanäle durch die Kunden und den Eintritt neuer digitaler Akteure gekennzeichnet ist.

Um die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachhaltigkeit der Beschäftigung auch in Zukunft zu gewährleisten, ist es nach Ansicht der Bank “unerlässlich”, noch konsequenter an der Reduzierung der Kostenstruktur zu arbeiten.