Die Regierung hat über das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf kürzlich im BOIB den vorläufigen Beschlussvorschlag für die Ausschreibung von Beihilfen veröffentlicht, mit denen die außerordentlichen Kosten für den Transport von Wasser mit Tanklastwagen in Gemeinden ausgeglichen werden sollen, die im Jahr 2025 auf diesen Dienst zurückgreifen mussten, um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen.
Der Vorschlag sieht laut einer Pressemitteilung Beihilfen in Höhe von insgesamt 528.285 Euro vor, die den ordnungsgemäß nachgewiesenen Kosten der antragstellenden Gemeinden entsprechen, im Rahmen einer Ausschreibung mit einem Höchstbetrag von 700.000 Euro, die aus dem Haushalt der Autonomen Gemeinschaft finanziert wird.
Diese Beihilfen ermöglichen es, die Mehrkosten zu senken, die jede Gemeinde auf sich nimmt, um der Bevölkerung in außergewöhnlichen Dürreperioden eine Grundversorgung zu gewährleisten.
Der veröffentlichte Beschluss hat vorläufigen Charakter und eröffnet nun ein sieben Tage dauerndes Anhörungsverfahren, in dem die betroffenen Gemeinden den Vorschlag annehmen oder Einwände erheben können, bevor der endgültige Beschluss gefasst wird.
Diese Förderlinie wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Gemeinden direkt zu unterstützen, die aufgrund unzureichender eigener Ressourcen oder fehlender operativer Anbindung an das Hochdrucknetz gezwungen waren, auf den Transport von Wasser mit Tanklastwagen zurückzugreifen, was für die lokalen Finanzen eine erhebliche wirtschaftliche Belastung darstellt.
Gemäß den Teilnahmebedingungen wird die Ausschreibung im nicht wettbewerbsorientierten Verfahren durchgeführt, sodass die Beihilfen allen Anträgen gewährt werden, die die festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Der Vorschlag sieht auch vor, dass einige Anträge aus rein technischen Gründen, die mit der Einhaltung der geltenden Vorschriften zusammenhängen, nicht bewilligt werden.
Diese Subventionen sind Teil der Strategie der Regierung zur Unterstützung der Gemeinden bei der Wasserbewirtschaftung, die Sofortmaßnahmen in schwierigen Situationen mit strukturellen Maßnahmen für eine effizientere und nachhaltigere Bewirtschaftung des gesamten Wasserkreislaufs kombiniert.
Quelle: Agenturen



