Mehrere Strandbesucher wurden diese Woche von kleinen Fischen im Meer bei Playa de Palma gebissen. Ein deutscher Tourist berichtete, dass er sogar zweimal gebissen wurde, in der Nähe des Palma Aquariums. Der zweite Biss hinterließ eine blutige Wunde an seinem Bein, als er aus dem Wasser kam.
Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. In den letzten Jahren gab es immer wieder Berichte über kleine Fische, die Menschen in seichtem Wasser beißen, vor allem in der Umgebung von Palma und anderen Teilen Mallorcas wie Cala d’Or und Sa Ràpita.
Laut einem Meeresbiologen handelt es sich oft um sehr kleine, neugeborene Fische, die Menschen aus ihrem Revier vertreiben wollen. Diese durchsichtigen Fische bleiben in Küstennähe und können sich schnell ausbreiten, wenn sie sich bedroht fühlen.
In den vergangenen Sommern gab es bereits Berichte über kleine Wunden an den Füßen, die von Fischen verursacht wurden. Möglicherweise picken sie an Wunden oder abgestorbenen Hautzellen. Ein Rettungshelfer sagte, dass dies meist harmlos sei, aber schmerzhaft sein könne.
Wissenschaftler vermuten, dass wärmere Meerestemperaturen aufgrund des Klimawandels eine Rolle spielen. Dadurch kommen diese Fische in größeren Gruppen näher an die Küste, manchmal sogar in flache Badebereiche. Die Art, die wahrscheinlich beißt, ist der junge Gewöhnliche Meerbrassen, auf Spanisch auch „Sargo” genannt.
Badegästen wird empfohlen, im Wasser wachsam zu sein, insbesondere in Küstennähe. Wasserschuhe können helfen, Bisse zu vermeiden. Die Bisse sind in der Regel nicht gefährlich, können aber Schreck oder Blutungen verursachen.
Quelle: Agenturen





