Benzin und Diesel verzeichnen größten Preisanstieg seit 2022

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Die Preise für Benzin und Diesel sind in der vergangenen Woche stark gestiegen. Neuen Zahlen zufolge handelt es sich sogar um den größten wöchentlichen Anstieg seit 2022, als der Krieg in der Ukraine begann. Die Ursache liegt vor allem in den zunehmenden Spannungen und dem Konflikt mit dem Iran, der den weltweiten Ölmarkt unter Druck setzt.

Der Preis für Diesel stieg innerhalb einer Woche um mehr als 15 Prozent und liegt nun bei durchschnittlich 1,645 Euro pro Liter. Benzin wurde um etwa 8 Prozent teurer und kostet durchschnittlich rund 1,60 Euro pro Liter. Ein derart schneller Anstieg ist seit Jahren nicht mehr vorgekommen. Dies geht aus dem wöchentlichen Weekly Oil Bulletin der EU hervor.

Der Hauptgrund für den Preisanstieg ist der starke Anstieg des Ölpreises. Brent-Öl, die wichtigste Referenz für Europa, hat erneut die Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten. Dieses Niveau wurde zuletzt während der Energiekrise im Jahr 2022 erreicht.

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Im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union sind die Kraftstoffpreise in Spanien nach wie vor relativ niedrig. In den Niederlanden zahlt man durchschnittlich etwa 2,17 Euro für einen Liter Benzin und 2,65 Euro für einen Liter Diesel. In Belgien liegt der Preis bei etwa 1,63 Euro für Benzin und 1,85 Euro für Diesel. Der Durchschnitt in der Europäischen Union liegt bei etwa 1,77 Euro für Benzin und 1,86 Euro für Diesel.

Der Anstieg hängt vor allem mit den Spannungen im Nahen Osten und dem Risiko für die Schifffahrt in der Straße von Hormuz zusammen. Durch diesen wichtigen Durchgang fließt etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels. Wenn die Transporte dort gestört werden, reagieren die Märkte fast sofort mit höheren Preisen.

Auffällig ist, dass Diesel derzeit stärker im Preis steigt als Benzin. Das liegt daran, dass Europa stärker von importiertem Diesel aus anderen Regionen, darunter dem Nahen Osten, abhängig ist. Bei geopolitischen Spannungen verteuert sich Diesel daher schneller.

Experten warnen, dass die Preise in den kommenden Wochen weiter steigen könnten. Denn die Veränderungen des Ölpreises werden meist mit einer gewissen Verzögerung an den Tankstellen weitergegeben. Wenn die Spannungen im Nahen Osten anhalten, könnte das Tanken also noch teurer werden.

Quelle: Agenturen