Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hat einen wissenschaftlichen Ausschuss zur Beratung im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (PPA) in Spanien eingerichtet, wie es am Freitag (05.12.2025) in einer Mitteilung bekannt gab.
Konkret wurde diese Gruppe eine Woche nach dem Auftreten der ersten positiven Fälle bei Wildschweinen in Cerdanyola del Vallès (Barcelona) gebildet, die bislang bei 13 Wildtieren festgestellt wurden.
Das Landwirtschaftsministerium hat darauf hingewiesen, dass das Ziel dieses Ausschusses darin besteht, die Entwicklung der Krankheit mit einer hohen Sterblichkeitsrate unter den betroffenen Tieren zu verfolgen und mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung und Ausrottung des Virus in Spanien in diesem Fall zu analysieren. Es handelt sich um eine ständige Arbeits- und Beratungsgruppe, die so lange tätig sein wird, wie der am 28. November in der Provinz Barcelona festgestellte Ausbruch andauert.
Den Vorsitz hat die Generalsekretärin für Agrarressourcen und Lebensmittelsicherheit, Ana Rodríguez Castaño, inne. Die Kommission wird von Vertretern der Wissenschaft aus den Bereichen Veterinärmedizin und Tierhaltung gebildet, wobei die Möglichkeit besteht, weitere Experten für bestimmte Themenbereiche und Vertreter der Branche einzuladen.
Darüber hinaus wird dieser Ausschuss einen Bericht über das Auftreten der ASP in Spanien, ihre Entwicklung und die zu ihrer Eindämmung zu ergreifenden Maßnahmen vorlegen, der sich auf die offiziellen Daten der verschiedenen Behörden sowie auf wissenschaftliche Informationen und Literatur stützt. Er wird auch einen Abschlussbericht mit Schlussfolgerungen erstellen, sobald die Krankheit ausgerottet ist, um die Maßnahmen der verschiedenen Behörden anzupassen und zu verbessern.
Quelle: Agenturen



