Besorgnis in Santanyi über die Aussetzung des “Küstenreinigungsdienstes”

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Der Stadtrat von Santanyí hat seine Entrüstung gegenüber der Regierung über die Aussetzung des Küstenreinigungsdienstes zum Ausdruck gebracht. Auf diese Weise prangern sie an, dass das Wasser des Meeres in diesem Sommer schmutzig ist und dass “zahlreiche Beschwerden von Seiten der Bürger, der Besucher und der Verwaltungsorgane der Gemeinde gesammelt wurden, über die hohe, ständige Präsenz von Kunststoffen und von vorhandenen Rückständen im Meer”. Eine Sorge, die auch im Tourismussektor zu spüren war.

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Von der Agència Balear i de Qualitat Ambiental de l’Aigua (ABAQUA), die der Conselleria de Medi Ambient angegliedert ist, wurde dieser Reinigungsdienst den ganzen Sommer über bis Ende September durch einige Boote, die die Abfälle an der Küste einsammelten, angeboten. Sie könnten auch als Unterstützung bei der Prävention und bei Verschmutzungsaufgaben dienen oder mit den Seenotrettungsdiensten zusammenarbeiten.

Wie von autorisierten Quellen der Consistori erklärt wurde, registrierte der Stadtrat von Santanyi am 21. Juli letzten Jahres ein Schreiben an den Direktor von ABAQUA, in dem er um Erklärungen bat und um die aktuelle Situation zu erfahren, und nach deren Angaben hat er keine Antwort erhalten.

Vom Umweltministerium konsultierte Quellen erklärten, dass der Reinigungsvertrag im vergangenen Jahr auslief und erneut vergeben werden musste, dass die Konzession jedoch vom Zentralen Verwaltungsgericht für Vertragsressourcen gestoppt wurde, bis über eine von einem Unternehmen gegen die neuen Spezifikationen eingelegte Berufung entschieden wird.

Die Bürgermeisterin von Santanyí, Maria Pons, zeigte sich enttäuscht über diese Situation und sagte: “In einer Jahreszeit wie dieser kann es nicht sein, dass wir einen Dienst wie die Küstenreinigung nicht vor Ort haben können. Der Stadtrat erhält fast jeden Tag Fragen darüber, warum die Strände und Buchten so schmutzig sind”.

Pons betonte, dass “die Zuständigkeit für die Küstenreinigung bei ABAQUA liegt und die kommunale Zuständigkeit für die Instandhaltung und Sicherheit des Strandes.

Die Regierung versichert, dass der neue Auftrag nicht vergeben werden kann, solange dieser Einspruch nicht entschieden ist. Die vorherige war drei Saisons lang in Kraft.