Bewaffnung der Kurden im Iran um Aufstand auszulösen?

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Die Berichte über mögliche US-Waffenlieferungen an kurdische Kräfte im Iran werfen ein Schlaglicht auf die angespannte Lage in der Region. Nach den amerikanisch-israelischen Luftangriffen, die das iranische Regime geschwächt haben, scheinen die USA alternative Strategien zu prüfen.

Dazu gehört offenbar die Option, kurdische Gruppen im Iran militärisch zu unterstützen, um so den Druck auf die Regierung in Teheran zu erhöhen.

Laut CNN führt die Trump-Regierung Gespräche mit iranischen Oppositionsgruppen und kurdischen Führern im Irak über die Bereitstellung von militärischer Unterstützung. Ziel dieser Gespräche ist es, einen möglichen Volksaufstand im Iran anzufachen. Iranisch-kurdische bewaffnete Gruppen verfügen demnach über Tausende von Kämpfern, die entlang der irakisch-iranischen Grenze operieren.

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Reuters berichtet ebenfalls über Beratungen zwischen den USA und iranischen Kurden-Milizen bezüglich möglicher Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran. Diese Angriffe sollen das iranische Militär schwächen und einen Aufstand initiieren. Es wird jedoch betont, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde.

Berichte über ein Telefonat zwischen Präsident Trump und dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani deuten darauf hin, dass die USA erwägen, die irakischen Kurden bei einem möglichen Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen.

Die irakischen Kurden verfügen über zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum Iran und unterhalten Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Iran. Die Situation ist komplex und birgt Risiken für die gesamte Region.

Quelle: Agenturen