Bildungsministerium empfiehlt die Heizung zwei Stunden vor Beginn des Unterrichts einzuschalten

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Das Bildungsministerium hat die Schulen auf Mallorca aufgefordert, die Heizung in den Klassenzimmern mindestens zwei Stunden vor Unterrichtsbeginn einzuschalten und während des Tages eingeschaltet zu lassen, eine Maßnahme, die trotz der winterlichen Kälte mit dem teilweisen Öffnen der Fenster und dem vollständigen Lüften für 15 Minuten am Ende des Unterrichts kombiniert werden muss.

Diese Empfehlungen kommen, nachdem die Gewerkschaft ANPE die Beschwerden der Lehrer über das kalte Wetter aufgegriffen hat, das Lehrer und Schüler erleben, nachdem der Unterricht wieder aufgenommen wurde und sie die Fenster offen halten müssen, um eine Ansteckung zu vermeiden.

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Das Ministerium erinnerte die Schulen am Montag (11.01.2021) daran, dass sie nicht versuchen sollten, eine ähnliche CO2-Konzentration wie draußen, zwischen 400 und 420 ppm, zu erreichen, da dies voraussetzt, dass Türen und Fenster die ganze Zeit geöffnet sind. Im Winter sollte diese Konzentration bei etwa 800 ppm liegen, was mit Teilöffnungen erreicht werden kann, erklärte das Bildungsministerium in einer Mitteilung.

Das Bezirksamt hat zugesichert, dass verschiedene Lüftungskonfigurationen erprobt werden sollen, z. B. einige Fenster die ganze Zeit über teilweise zwischen 10 und 25 Zentimetern geöffnet zu lassen und sie am Ende des Unterrichts für etwa 15 Minuten ganz zu öffnen.

Das Bildungswesen hat darauf bestanden, dass die Heizungsanlagen verwendet werden, die so programmiert sein sollten, dass sie mindestens zwei Stunden vor Beginn des Unterrichts eingeschaltet werden.

Man wies auch darauf hin, dass die Klassenräume nicht gelüftet werden sollten, wenn sie leer sind, dass am Ende des Unterrichts die Fenster geschlossen werden sollten, damit die Heizungsanlage den Raum erwärmen kann, und dass bei Bedarf ein Ventilator neben das Fenster gestellt werden kann, um die Absaugung der Raumluft zu fördern.

Darüber hinaus schlug man vor, dass Lehrer den Schülern empfehlen, sich warm anzuziehen, am besten in mehreren Schichten, um die Selbstregulierung der Temperatur während des Schultages zu fördern.

Das Regionalministerium wies darauf hin, dass im vergangenen Oktober alle Schulen darüber informiert wurden, dass sie CO2-Messgeräte in den Klassenzimmern und gegebenenfalls Luftreinigungsgeräte haben sollten, und stellte deshalb 1,2 Millionen Euro für den Kauf dieser Geräte bereit.

Das Bildungsministerium hat außerdem die bestehenden Protokolle um eine Reihe spezifischer Hinweise zur Belüftung in den Klassenzimmern erweitert, die in verschiedenen Treffen mit den Leitern der Zentren vereinbart wurden.