Bürger können bis zu 5.500 Euro als Beihilfe für den Kauf eines emissionsfreien Fahrzeugs erhalten

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Der Rat der Regionalregierung hat gestern (14.09.2020) auf Vorschlag des Regionalministeriums für den Energieübergang und den produktiven Sektor die öffentliche Ausschreibung für Subventionen zur Unterstützung einer effizienten und nachhaltigen Mobilität (Programm MOVES II) genehmigt, die mit einem Budget von 2,4 Millionen Euro ausgestattet ist, 36% mehr als im Vorjahr.

Das Budget wird in drei jährliche Zahlungen aufgeteilt: 30% im Jahr 2020, 60% im Jahr 2021 und 10% im Jahr 2022.

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Dieser Aufruf umfasst die Anschaffung von Fahrzeugen mit alternativer Energie, die Implementierung von Infrastrukturen zum Aufladen von Elektrofahrzeugen, die Einführung von Leihsystemen für Elektrofahrräder und die Umsetzung von Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität am Arbeitsplatz. Neu ist, dass die Regionalverwaltungen diese Hilfsmittel auch für ihre eigenen Projekte nutzen können.

Eine weitere wichtige Neuerung besteht darin, dass die beihilfefähigen Aktionen in städtischen Zentren durchgeführt werden müssen, um die Mobilität an ein Szenario neuer Anforderungen anzupassen, die sich aus der Zeit nach dem COVID-19 ergeben.

Dabei handelt es sich zum einen um Maßnahmen zur Förderung des individuellen Reisens zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder anderen Ein-Personen-Mitteln, u.a. durch die Einführung von Leihsystemen oder die Einrichtung bzw. Anpassung von Fahrspuren für diese Nutzungen, die Reduzierung des Verkehrs, die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen oder den Ausbau von Gehwegen und öffentlichen Räumen.

Andererseits Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs, damit dieses Verkehrsmittel das Vertrauen der Benutzer gewinnen und die Nutzung fördern kann, wobei die Anforderungen der Zeit nach dem COVID-19 erfüllt werden müssen (multimodale Integration, exklusive Fahrspuren, flexible und einfache Preisgestaltung, Digitalisierung zur Bereitstellung von Informationen in Echtzeit usw.). Und schließlich die Implementierung von Systemen, die eine nachhaltige Verteilung der letzten Meile durch schnelle Anpassungen der Stadt garantieren.

Was den Kauf von Fahrzeugen mit alternativer Energie anbelangt, so ist dieser auf 30 Fahrzeuge pro Begünstigtem und nur auf 1 im Falle von Einzelpersonen ohne berufliche Tätigkeit beschränkt. Konkret können Bürger Zuschüsse von bis zu 5.500 Euro erhalten, vorausgesetzt, das alte Auto wird zu Schrott verwertet und ist mehr als sieben Jahre alt. Darüber hinaus darf das neue Fahrzeug nicht mehr als 45.000 Euro kosten.

Die Beihilfen für den Kauf alternativer Fahrzeuge liegen zwischen 750 Euro und 15.000 Euro, je nachdem, ob es sich um ein Auto, ein Motorrad, einen Lieferwagen, einen Bus oder einen Lastwagen handelt. Die Subvention variiert auch je nach Motor, ob es sich um einen Plug-in-Hybrid, reinen Elektro- oder Gasantrieb oder um Kraftstoff für den Schwertransport handelt.

Was die Infrastruktur für das Aufladen von Elektrofahrzeugen betrifft, so sieht sie sowohl den direkten Kauf als auch die Vorinstallation für das Aufladen von Elektrofahrzeugen in den Eigentümergemeinschaften vor. Die Beihilfe beläuft sich auf 40% der förderfähigen Kosten mit einer Obergrenze von 100.000 Euro pro Empfänger und Antrag. Der gleiche Betrag von 100.000 Euro wurde für Unternehmen festgelegt, die Elektrofahrräder zur Verfügung stellen, mit subventionierbaren Kosten von bis zu 30%. Für die Durchführung von Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität am Arbeitsplatz schließlich beträgt die Beihilfe 40% der förderfähigen Kosten, mit einem Höchstbetrag von 100.000 Euro pro Begünstigten und Anruf.

Anträge können ab dem fünften Tag nach der Veröffentlichung der Resolution im BOIB bei der Generaldirektion für Energie und Klimawandel eingereicht werden. Die Investition muss nach diesem Datum getätigt werden, wobei Fahrzeuge, die von Personen gekauft werden, die keine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, ab dem 18. Juni 2020 subventioniert werden.

Das neue Programm zur Förderung einer effizienten und nachhaltigen Mobilität, MOVES II, das am 2. Juni vom Ministerrat verabschiedet wurde und durch den Königlichen Erlass 569/2020 vom 16. Juni geregelt wird, sieht eine Zuweisung von 100 Millionen Euro für alle Autonomen Gemeinschaften vor.