Bushaltestelle in Campos sorgt für Unmut

Lesedauer des Artikels: ca. 3 Minuten -

Die Anwohner der Avinguda de la Verge de Campos auf Mallorca haben gegenüber der Stadtverwaltung von Campos und der Conselleria de Mobilitat ihre Unzufriedenheit über die Verkehrsprobleme zum Ausdruck gebracht, die durch die Busse verursacht werden, die einen der Umsteigepunkte im Stadtzentrum von Campos haben.

Nachdem sie die Beschwerden gehört hatte, traf sich die Bürgermeisterin von Campos, Xisca Porquer (PP), mit der TIB, um sich mit den Anwohnern zu solidarisieren und der Conselleria ein Ultimatum zu stellen, das Problem der Bushaltestelle zu lösen.

Lesetipp:  Ausbau der U-Bahn zum ParcBit wird aus der Ecotasa finanziert
Bushaltestelle in Campos sorgt für Unmut

Porquer beklagt sich sehr deutlich und erklärt, dass “die Conselleria ein gutes Tor gegen uns erzielt hat. Dies ist keine Bushaltestelle, sondern ein getarnter intermodaler Bahnhof”.

Die örtliche Polizei von Campos hat einen Bericht über die Situation in der Avinguda de la Verge erstellt. In dem Bericht heißt es, dass sich in manchen Fällen bis zu sechs Busse an dieser Stelle konzentriert haben und zum Zeitpunkt des Halts die für den Fahrzeugverkehr vorgesehenen Fahrspuren befahren.

In den Sommermonaten ist diese Straße stark befahren, da sie als Durchgangsstraße in Richtung Colònia de Sant Jordi oder Santanyí genutzt wird.

Aus dem Polizeibericht geht nicht hervor, dass es zu Unfällen gekommen ist, aber es wird darauf hingewiesen, dass die Lage dieser Haltestellen “eine Gefahr für Fußgänger darstellen kann”.

Porquer weist darauf hin, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass “diese Haltestellen wie ein Bahnhof wirken und eine echte Gefahr darstellen. Darüber hinaus haben uns einige Anwohner berichtet, dass einige der Nutzer die Fassaden der Gebäude in der Umgebung benutzt haben, um sich zu erleichtern.

Porquer weist darauf hin, dass der Stadtrat von Campos bei dem Treffen mit der Regierung “ein Ultimatum gestellt hat, um Lösungen zu finden. Die Bushaltestelle kann nicht auf diese Weise in einer der Straßen der Stadt weitergeführt werden.

Zu den von den Anwohnern vorgeschlagenen Lösungen gehört die Verlegung der Bushaltestelle in die Carrer de la Rambla im Bereich des Altenheims oder auf eines der Ibavi-Grundstücke neben der künftigen öffentlichen Schule des Dorfes.

Es sei daran erinnert, dass der Umsteigepunkt in Manacor ebenfalls zu Verkehrsproblemen geführt hat. Der Stadtrat von Manacor hat technische Lösungen für die derzeitigen Probleme an der Haltestelle gefordert.

Sebastià Llodrà, der Mobilitätsbeauftragte des Stadtrats, traf sich auch mit den Verantwortlichen des Verkehrskonsortiums, um auf die Sorgen der Einwohner von Manacor über die Unannehmlichkeiten zu reagieren, die durch die Haltestelle an der Rambla del Rei en Jaume und am Molí d’en Polit entstehen.