C&A schließt immer mehr Filialen in Spanien

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Die niederländische Bekleidungskette C&A hat in Spanien ihre niedrigsten Verkaufszahlen seit mehr als zwanzig Jahren erzielt. Im Geschäftsjahr 2023–2024, das im Februar endete, erzielte das Unternehmen nur noch einen Umsatz von 194 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass C&A immer mehr Geschäfte schließt. Im Februar 2024 hatte die Kette nur noch 80 Filialen in Spanien, unter anderem in Städten wie Marbella, Melilla, Cartagena und Sevilla. Im vergangenen Jahr verschwanden sieben Geschäfte. Mittlerweile gibt es nur noch 73 Filialen im ganzen Land.

C&A musste auch Personal entlassen. Im Jahr 2023 wurde ein Entlassungsplan angekündigt, durch den 137 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Die meisten von ihnen arbeiteten in Filialen, die geschlossen wurden. Einige andere verließen das Unternehmen aus verschiedenen Gründen.

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Dennoch erzielte C&A in Spanien in diesem Jahr einen Gewinn. Dies war vor allem auf einen Steuervorteil in Höhe von 6,5 Millionen Euro dank einer Steuerregelung zwischen Deutschland und Belgien zurückzuführen. Der Gesamtgewinn belief sich damit auf 10,5 Millionen Euro, was einem Anstieg von 33 Prozent entspricht.

Das Unternehmen betont jedoch, dass dieser Gewinn nichts mit besseren Verkaufszahlen zu tun hat. Die täglichen Einnahmen gingen sogar um 37 Prozent zurück. C&A stellt außerdem fest, dass die Kunden aufgrund der Inflation preisbewusster sind und weniger schnell etwas kaufen.

C&A befindet sich in Spanien in einer schwierigen Lage. Da Geschäfte schließen und die Menschen weniger ausgeben, ist es schwierig, einen Ausblick zu geben. Dennoch ist die Marke seit 1983 aktiv und versucht, sich an die neue Situation anzupassen.

Quelle: Agenturen