Cala Millor startet in Tourismussaison 2026

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Cala Millor auf Mallorca startet mit frischem Wind in die neue Tourismussaison. Ein modernisiertes Stadtbild und ein verstärkter Fokus auf Kulturtourismus prägen die Neuausrichtung des beliebten Urlaubsortes. Die Umgestaltungsarbeiten an der Avinguda de sa Coma, finanziert mit 2,5 Millionen Euro aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus, stehen kurz vor dem Abschluss.

Am 15. Mai sollen die Bauarbeiten beendet sein. Der Fokus der Arbeiten lag auf dem Abschnitt zwischen der Calle Golf und dem sogenannten „Triangle“. Ziel ist es, die Küstenpromenade, die in den letzten 30 Jahren als Einkaufsmeile diente und in die Jahre gekommen ist, aufzuwerten und in eine kulturelle Achse zu verwandeln.

Ein besonderes Highlight ist die Installation eines Kulturpfades mit sechs Skulpturen mallorquinischer Künstler: Guillem Nadal, Joan Cortés, Margalida Escales, Rafa Forteza, Rogelio Olmedo und Tomeu Ventaiol. Jede Skulptur wurde individuell entworfen, wobei der Bauingenieur Toni Esteva die Koordination übernahm.

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Laut Jaume Soler, dem Bürgermeister von Sant Llorenç, soll die Allee in eine neue, öffentliche Kulturachse verwandelt werden, die die lokale Identität stärkt und das künstlerische Talent Mallorcas präsentiert. Die Skulpturen werden in das Stadtbild integriert und sollen sowohl Einheimische als auch Touristen zu einem attraktiven Rundgang einladen, das Erlebnis des Spaziergangs bereichern und neue Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums fördern.

Die Nähe zum Auditòrium sa Màniga, einer wichtigen kulturellen Einrichtung, soll Synergien zwischen dem künstlerischen Programm und dem städtischen Raum schaffen und so das touristische Angebot von Cala Millor diversifizieren.

Neben der Installation der Skulpturen wurden auch die Bodenbeläge, das Entwässerungssystem, die Straßenbeleuchtung und das Stadtmobiliar erneuert. Das neue Entwässerungssystem soll Überschwemmungen bei starken Regenfällen verhindern.

Die Modernisierungsmaßnahmen sollen nicht nur die Attraktivität des Ortes steigern, sondern auch zur Verlängerung der Tourismussaison beitragen. Die Stadtverwaltung bekräftigt mit diesem Projekt ihr Engagement für einen qualitativ hochwertigen Tourismus, der auf Saisonverlängerung und kulturelle Inhalte setzt.

Die Schaffung des Kulturpfades ist ein weiterer Schritt hin zu einem attraktiveren, innovativeren und identitätsstiftenden Reiseziel. Besonderer Wert wurde auf die landschaftliche Integration der Kunstwerke, ihre künstlerische Kohärenz und die zukünftige Implementierung von Informationselementen gelegt, die den Besuchern die Künstler und die Bedeutung der einzelnen Werke näherbringen sollen. Fußgängerzonen werden priorisiert, um den lokalen Handel anzukurbeln. Die Grünfläche in der Nähe des Auditoriums wird hervorgehoben und lädt Spaziergänger dazu ein, die Statuen zu betrachten und eine Pause einzulegen.

Quelle: Agenturen