Calvià schließt nicht aus, den Zugang zu den Stränden in der Nähe von Palma zu beschränken

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Das Rathaus von Calvià schließt nicht aus, dass der Zugang zu den kleinen Stränden, die Palma am nächsten liegen, eingeschränkt werden muss, wenn der Badeansturm anhält. Gerade am vergangenen Wochenende musste der Zugang zu den Buchten Illetes, Bugambilia, Oratori und Portals Nous geschlossen werden.

Angesichts dieser Situation empfahl das Rathaus den Bürgern, sich an die großen Strände wie Santa Ponça, Magaluf, Palmanova oder Peguera zu begeben, “wo es keine Kapazitätsprobleme gibt”.


“An den Stränden, an denen vorher etwa 160 Personen Platz hatten, wurde die Kapazität auf 50 oder 60 Personen reduziert, so dass wir den Zustrom von Bürgern kontrollieren müssen, die zum größten Teil die Strände in der Nähe von Palma füllen, wo der Bus ankommt”, erklärt der Generaldirektor für Tourismus der Stadtverwaltung, Javier Pascuet. Der für den Tourismus Verantwortliche fügt hinzu, dass der Stadtrat die Vorrichtung zur Kontrolle der Kapazität für das nächste Wochenende mit Polizeipräsenz aufrechterhalten und, falls nötig, die Zugänge mit Absperrungen begrenzen wird.

Pascuet räumt ein, dass in derselben Woche auch einige Buchten “vor allem ab vier Uhr nachmittags, wenn mehr junge Leute ankommen”, geschlossen werden mussten. Am vergangenen Montag war die Cala Comtessa wieder einmal von Badegästen überfüllt.

Auf der anderen Seite wird das Rathaus die Überwachung und Kontrolle der Küste mit den 41 Rettungsschwimmern, die an den verschiedenen Stränden der Gemeinde arbeiten, verstärken. Hinzu kommt die Unterstützung der Sicherheitskräfte und -organe, die während der Dauer des Alarmzustandes auch Kontrollaufgaben wahrnehmen werden. Auch der Katastrophenschutz und die Guardia Civil werden das Gerät vervollständigen.

Die Ortspolizei von Calvià hat in der vergangenen Woche neun Verwaltungsakte wegen Nichteinhaltung des Alarmzustands erhoben, von denen drei an Einrichtungen gerichtet waren, in denen Aktivitäten durchgeführt wurden, die im Landesinneren nicht erlaubt sind. In der Militärzone von El Toro befand sich auch eine Partei mit vierzehn jungen Leuten. Sechs Beschwerden wurden wegen Abfüllung und zehn wegen Besitzes von Betäubungsmitteln eingereicht. Insgesamt wurden seit Beginn der Alarmstufe 1.483 Beschwerden eingereicht.