In dem Bestreben, den illegalen Straßenverkauf, bekannt als „Top Manta“, einzudämmen, hat die Gemeinde Cambrils an der Costa Dorada eine Reihe von Maßnahmen entlang der beliebten Promenade von Cap de Sant Pere umgesetzt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Verkäufer davon abzuhalten, Touristen und Einheimischen ohne Genehmigung gefälschte Produkte anzubieten.
Eine der auffälligsten Maßnahmen ist die Aufstellung großer Blumenkübel und Betonbarrieren, bekannt als „New Jersey“-Blöcke, auf den Gehwegen. Diese physischen Hindernisse sollen das Aufstellen illegaler Verkaufsstände erschweren. Darüber hinaus erhielten nahegelegene Gastronomiebetriebe die Genehmigung, ihre Terrassen bis an den Rand der Promenade zu erweitern, wodurch der Platz für Straßenverkäufer weiter eingeschränkt wird.
Während des langen Wochenendes um den 1. Mai, einer Zeit mit erhöhtem Touristenaufkommen, führte die örtliche Polizei intensive Patrouillen entlang der Promenade durch. Trotz dieser Bemühungen wurden weiterhin Gruppen von Straßenverkäufern beobachtet, die darauf warteten, dass die Polizei abfuhr, um dann ihre Waren auszubreiten.
Am 27. April stoppte die Polizei ein Fahrzeug, das auf dem Weg zur Promenade war und mit 618 mutmaßlich gefälschten Artikeln beladen war. Diese Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Verbreitung gefälschter Waren zu stoppen, bevor sie die Verkaufsstellen erreichen.
Die Stadtverwaltung betont, dass diese Maßnahmen Teil eines Plans zur Bekämpfung des Problems des illegalen Straßenverkaufs sind. Diese Strategie umfasst nicht nur physische Barrieren und Polizeieinsätze, sondern auch rechtliche Schritte gegen den Vertrieb gefälschter Produkte und die Zusammenarbeit mit anderen Behörden.
Die Stadtverwaltung ist sich bewusst, dass es schwierig ist, den „Top Manta“-Handel vollständig zu unterbinden, setzt sich jedoch weiterhin dafür ein, den öffentlichen Raum sauber zu halten und den fairen Handel zu fördern. Durch eine Kombination aus Hindernissen, mehr Polizeipräsenz auf den Straßen und rechtlichen Schritten sollen die Belästigungen für Anwohner und Touristen begrenzt und die lokalen Geschäfte unterstützt werden.
Quelle: Agenturen





