Camino de Santiago 2025 weiterhin sehr beliebt

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Im Jahr 2025 hat der Camino de Santiago mit fast einer halben Million registrierter Pilger einen historischen Rekord aufgestellt. Nach Angaben der Oficina del Peregrino, die für die Ausstellung der sogenannten „Compostela” an Pilger, die die Reise abgeschlossen haben, zuständig ist, stieg die Zahl der Pilger im Vergleich zu 2024 um mehr als 30.000 Personen. Dies bestätigt einen kontinuierlichen Anstieg der Beliebtheit der Route, selbst im Vergleich zum Zeitraum vor der Pandemie.

Im Jahr 2023 erhielten 446.000 Menschen die Compostela, während es 2022 438.000 waren. Im Rückblick auf frühere Heilige Jahre wie 2010 und 2004 ist der Anstieg beeindruckend: Damals gab es 272.835 bzw. 179.870 Pilger. 2025 endete schließlich mit 530.987 Pilgern, darunter 302.460 Ausländer und 228.527 Spanier.

Experten vermuten, dass nur ein Drittel der tatsächlichen Pilger die Compostela beantragt. Das bedeutet, dass die tatsächliche Zahl der Menschen, die die Route gehen, bis zu eineinhalb Millionen betragen könnte.

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Die Popularität des Jakobswegs zieht immer mehr internationale Besucher an. Im Jahr 2024 kamen 57 % der Pilger aus dem Ausland. Die größte Gruppe bildeten die Amerikaner (43.980), gefolgt von den Italienern (26.680), Deutschen (24.356), Portugiesen (22.821) und Briten (14.650).

Was die spanischen Pilger betrifft, so kamen die meisten aus Andalusien (23,6 %), Madrid (17,8 %) und Valencia (12,3 %). Dieser Trend, dass Ausländer die Mehrheit bilden, hält seit 2011 an, mit Ausnahme der Pandemiejahre.

Der französische Weg bleibt die beliebteste Route, gefolgt von den portugiesischen Routen, sowohl der Binnen- als auch der Küstenvariante. Fast ein Drittel der Pilger beginnt ihre Reise in Sarria, einem beliebten Ausgangspunkt in der Nähe von Santiago de Compostela.

Angesichts der wachsenden Zahl von Pilgern werden weitere Verbesserungen der Infrastruktur und der Dienstleistungen entlang der Routen in Betracht gezogen. Die lokalen Behörden betonen die Bedeutung eines nachhaltigen Tourismus, um den kulturellen und natürlichen Wert des Camino zu erhalten.

Quelle: Agenturen