Chery startet Produktion von Omoda und Jaecoo in Spanien

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Der chinesische Automobilhersteller Chery, bekannt für die Marken Omoda und Jaecoo, will in diesem Jahr mit der eigenen Produktion von Fahrzeugen in Spanien beginnen. Damit unternimmt die Marke einen wichtigen Schritt in ihrer europäischen Wachstumsstrategie und Spanien kommt eine Schlüsselrolle in den Plänen des chinesischen Automobilkonzerns zu.

Chery ist in letzter Zeit auf dem spanischen Automarkt immer sichtbarer geworden. Insbesondere der Omoda 5, ein kompakter SUV, hat für mehr Bekanntheit der Marke gesorgt. Mit der nun tatsächlich beginnenden Produktion von Autos in Spanien möchte Chery näher an den europäischen Verbraucher herankommen und schneller auf die Nachfrage reagieren können.

Die Produktion wird in der ehemaligen Nissan-Fabrik in Barcelona stattfinden. Diese Fabrik stand nach dem Weggang von Nissan lange Zeit leer, erhält nun aber eine neue Zukunft. Chery arbeitet dabei mit spanischen Partnern zusammen, um die Produktion schrittweise hochzufahren und weiter auszubauen.

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Zunächst will die Marke mit der Produktion des Omoda 5 beginnen. Dieses Modell ist sowohl mit Elektroantrieb als auch mit Verbrennungsmotor erhältlich. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch der Jaecoo 7 geplant, ein größerer SUV, der auf das höhere Segment des Marktes abzielt.

Der Produktionsstart wurde mehrfach verschoben, unter anderem aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich europäischer Einfuhrzölle auf chinesische Elektroautos und kommerzieller Überlegungen. Nun scheint jedoch die Entscheidung gefallen zu sein, und die Produktion soll noch in diesem Jahr beginnen, sobald das Werk voll funktionsfähig ist.

Lokale und regionale Behörden sehen die Ansiedlung von Chery als positive Entwicklung. Die neuen Produktionsaktivitäten können zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und der spanischen Automobilindustrie neue Impulse verleihen. Darüber hinaus stärkt dies die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Spanien und China.

Quelle: Agenturen