Consell ändert aus Sicherheitsgründen die Halterungen im Tunnel von Sóller

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Der Consell de Mallorca wird alle Halterungen, die die Wasserleitung entlang der Strecke des Tunnels von Sóller (Ma 11) halten, austauschen, um die Gefahr zu vermeiden, die sie bei einem Verkehrsunfall für die Autofahrer, aber insbesondere für Zweiradfahrer darstellt.

Die Arbeit wird diesen Mittwoch (19.02.2020) beginnen und vier Wochen dauern. Die Infrastruktur wird nur für den Verkehr in Richtung Sóller gesperrt und ist nachts von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens geöffnet.


Die betroffenen Fahrzeuge müssen auf der Straße von Coll de Sóller (Ma-11A) abbiegen. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, wird der Verkehr freitags und samstags nicht gesperrt. Es ist auch geplant, den Tunnel in Richtung Palma zu sperren, um weitere Aktionen durchzuführen.

Die neuen Schellen werden direkt an der Wand befestigt und in das Rohr integriert. Die Änderung entspricht den Sicherheitskriterien, da die derzeitigen Halterungen, die sich in anderthalb Metern Höhe vom Boden befinden, ein scharfes Ende haben und bei einer Kollision im Tunnel Verletzungen der Zweiradfahrer verursachen könnten, da sie keinerlei Schutz haben.

Im Einzelnen binden die 1.100 neuen Stützen die Leitung ab, die durch die drei Kilometer des Tunnels verläuft und mit der sie das Feuerhydrantensystem versorgen. Unter Ausnutzung der Schließung werden etwa dreißig Hydranten installiert und damit das Feuerlöschsystem vervollständigt. Darüber hinaus werden weitere Aufgaben im Zusammenhang mit der Wartung der Ampel am Nordportal des Tunnels, Änderungen und Austausch von Lichtern, Revisionen und Maßnahmen (falls erforderlich) am Entwässerungssystem sowie Kehren und Neuanstrich der Straße durchgeführt.

Mitte Juni wurde die erste Phase der Verbesserungsarbeiten im Tunnel von Sóller durchgeführt. Diese konzentrierten sich einerseits auf die Installation von Generatoren zur Versorgung des Lüftungssystems im Notfall und andererseits auf die Auslegung eines Netzes von Feuerhydranten entlang der drei Kilometer langen Strecke. Die zweite Phase fand im Oktober statt und bestand darin, neben der Installation eines Feuerhydrantensystems auch Wartungsarbeiten durchzuführen. Zweck der Arbeiten war die Anpassung des unterirdischen Stollens an den Königlichen Erlass über Mindestsicherheitsanforderungen in Straßentunneln.