Der Consell de Mallorca hat die Mittel für die Ausschreibung von Fördermitteln für die Jagd verdoppelt, die sich in diesem Jahr auf bis zu 220.000 Euro belaufen werden.
Die Inselbehörde für Jagd hat rund zwanzig Jagdverbände der Insel zu einer Sitzung eingeladen, um sie über die Ausschreibung von Fördermitteln für jagdbezogene Aktivitäten zu informieren, die ab dem 1. Juni beantragt werden können.
Die Ausschreibung sieht, wie der Consell de Mallorca in einer Mitteilung erklärte, zwei Förderlinien für gemeinnützige Organisationen vor, zu denen auch die Jagdverbände gehören.
Die erste ist mit 140.000 Euro ausgestattet und sieht als förderfähig die Installation von Infrastrukturen wie Tränken oder Futterstellen, die Überwachung und das Umweltmanagement sowie die Aussaat und die Wiederansiedlung von Arten vor. Ebenfalls enthalten sind Maßnahmen zur Förderung der traditionellen Jagd und einheimischer Rassen, die Organisation von Aktivitäten, technische und wissenschaftliche Studien, Schulungen oder Informationsmaterialien. Jede Einrichtung kann einen Betrag von bis zu 4.500 Euro erhalten.
Die zweite Förderlinie ist mit 80.000 Euro ausgestattet und sieht als förderfähig den Erwerb von Gütern wie landwirtschaftliche Geräte, Anhänger, Sender für die Funkortung sowie Tränken und Futterstellen vor. Der Höchstbetrag der Förderung beträgt 7.000 Euro. Bei dem Treffen wurden die Ziele, Voraussetzungen, Kriterien und förderfähigen Aktivitäten der beiden Förderlinien sowie das Antragsverfahren besprochen, um Fragen der zukünftigen Begünstigten zu klären.
Ziel der Förderung ist es, die nachhaltige Nutzung der Jagdressourcen sowie die agrar- und umweltbezogene Bewirtschaftung der Jagdgebiete der lokalen Jagdvereine der Insel zu fördern. Zudem sollen Initiativen vorangetrieben werden, die soziale, ökologische, bildungsbezogene und informierende Aktivitäten fördern, die sich positiv auf die Jagd auswirken.
Beantragen können die Fördermittel Vereine, Clubs, Verbände, Stiftungen oder andere gemeinnützige Einrichtungen. „Unsere Aufgabe besteht nicht nur darin, Fördermittel auszuschreiben, sondern den gesamten Prozess zu begleiten, zu erklären und zu erleichtern, damit er so zugänglich wie möglich ist“, betonte der Inselrat für Umwelt, ländlichen Raum und Sport, Pedro Bestard.
Quelle: Agenturen





