Consell de Mallorca installiert mehr als 200 “Tempo 30” Schilder

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Die Abteilung für Mobilität und Infrastrukturen des Consell de Mallorca hat insgesamt 203 Schilder in städtischen Bereichen der Straßen aufgestellt, die unter die Zuständigkeit der insularen Institution fallen, wo sie die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert hat.

In einer Pressemitteilung erklärte der Consell am Dienstag (11.05.2021), dass die Maßnahme, die zum Teil durch die Änderung der allgemeinen Verkehrsregeln, die im gesamten Staat in Kraft getreten ist, und auch durch spezifische Kriterien der Befriedung, die vom Consell selbst gefördert wurden, motiviert ist, in allen städtischen Gebieten der Insel durchgeführt wurde, die über innere Straßen verfügen und wo dies noch nicht geschehen war.

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Als Besonderheit war es nicht erforderlich, in den Gemeinden zu handeln, in denen es keine internen Straßen gibt oder in denen bereits eine Beschilderung gemäß dieser Maßnahme vorhanden war, wie z.B. in Artà, Capdepera, Manacor, Santa Eugenia, Inca, Pollença, Mancor und Deià, wo diese Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in den letzten Monaten im Rahmen anderer Befriedungsaktionen in städtischen Gebieten angeordnet worden war.

Der Stadtrat für Mobilität und Infrastrukturen, Iván Sevillano, erklärte, dass diese Anpassung der Beschilderung mit der “Notwendigkeit zusammenfällt, die Unfallrate zu reduzieren und sichere Räume im städtischen Umfeld zu definieren, sowie positiv für die Reduzierung des Lärms und die Verbesserung der Umweltqualität im Inneren der Städte zu sein”.

Sevillano hat argumentiert, dass offizielle Daten zeigen, dass durch die Reduzierung der Geschwindigkeit von 50 auf 30 km/h in diesen Bereichen “die Wahrscheinlichkeit, einen schweren oder sehr schweren Unfall zu erleiden, um mehr als 80% reduziert wird”.

Laut den Technikern des Mobilitätsministeriums der Insel reduzieren Geschwindigkeiten von 30 km/h nicht nur die Schwere von Unfällen drastisch, sondern auch den notwendigen Bremsweg bei einer plötzlichen oder Notbremsung und erhöhen damit die Überlebenswahrscheinlichkeit der Beteiligten.

Diese Maßnahme deckt sich mit den Forderungen einiger Anlieger und Gemeinden nach einer Befriedung ihrer Kreuzungen und Straßen im städtischen Umfeld und steht im Einklang mit den europäischen Zielen der Agenda 2030.

Beitrag aktualisiert am 11.05.2021 | 20:01