Consell de Mallorca stellt dem Agrarsektor ein Projekt zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit vor

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Die Vizepräsidentin und Stadträtin für Nachhaltigkeit und Umwelt, Aurora Ribot, hat sich mit dem balearischen Verband der Junglandwirte (ASAJA) getroffen, um die Hauptachsen des Projekts “Den Kreis schließen” vorzustellen: Strategischer Plan zur Schließung des Kreises der organischen Stoffe auf Mallorca.

Das Projekt im Wert von fast 200 Millionen Euro, das bei den europäischen Fonds der nächsten Generation eingereicht wird, steht in direktem Zusammenhang mit verschiedenen Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und sieht den Bau von fünf Anlagen zur Behandlung organischer Abfälle in Marratxí, Santa Margalida, Calvià, Felanitx und Llucmajor vor.

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Consell de Mallorca stellt dem Agrarsektor ein Projekt zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit vor

Die Abteilung für Nachhaltigkeit und Umwelt der Inselregierung von Mallorca setzt die Präsentationsrunde des Projekts “Close the Circle” für alle beteiligten Sektoren fort. Insbesondere der Agrarsektor wird eine Senkung der Kosten für das Präparat erleben, das er jetzt zu hohen Preisen einführen muss. Wenn die Anlagen voll funktionsfähig sind, wird Mallorcas ländlicher Raum an Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gewinnen.

Stadträtin Ribot erklärte, dass “Closing the Circle” das am stärksten konsolidierte und transformative Projekt ist, das darauf abzielt, den Kreislauf der organischen Materie, die wir auf Mallorca erzeugen, zu schließen. Die daraus entstehende Verbindung wird zur Ankurbelung des Primärsektors beitragen”.

Stadträtin Ribot betonte, dass “die Allianz mit dem Primärsektor der Schlüssel zu dem Projekt ist, um den Hebel des Wandels anzusetzen. Der Kreislauf der organischen Materie ist der einzige, den wir auf Mallorca schließen können. Der aus den neuen Pflanzen gewonnene Wirkstoff wird für den Einsatz im ökologischen Landbau geeignet sein.

“Die Schließung des Kreises ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft und eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung der Klimakrise”, fügte Ribot hinzu.

Joan Company, Präsident von ASAJA Baleares, hat dem Minister für Nachhaltigkeit alle Herausforderungen und Bedenken mitgeteilt, zeigte sich aber sehr offen für eine Zusammenarbeit und betonte, dass “der Kartoffelsektor bereit ist, ein Problem in eine Chance zu verwandeln. Der Druck unserer Insellage zwingt uns zu einer kreislauforientierten und nachhaltigen Politik. Wir müssen sehr kreativ sein, um neue Projekte zu entwickeln, die uns helfen, eine nachhaltige Gesellschaft zu schaffen”.

Darüber hinaus betonte das Unternehmen, dass der grüne Pakt der neuen GAP Investitionen dieses Profils erfordert. “Die Böden Mallorcas sind extrem arm an organischen Stoffen. Die Bereitstellung von Kompost zu erschwinglichen Preisen für die Landwirte wird die lokale Produktion fördern und die Kosten für die landwirtschaftlichen Betriebe auf Mallorca senken. “Wir sehen – fügte der Präsident von Asaja Baleares hinzu – die Verwendung sowohl bei Gemüse und Kartoffeln als auch bei Regenfeldbau sehr interessant”.

An dem Treffen nahmen auch Joan Simonet, Geschäftsführer von ASAJA, Jaime Olascoaga, Mitglied des Verwaltungsrats und Leiter der Umweltabteilung von ASAJA, Pep Llabrés, Präsident von Esplet (Sociedad Agraria de Transformación) und Raquel Alonso, technischer Leiter von Esplet, teil.