Consell vergibt den Auftrag für den Bau der fünften ITV-Station auf Mallorca

Lesedauer des Artikels: ca. 4 Minuten -

Die Abteilung für Mobilität und Infrastrukturen des Consell de Mallorca hat mit den Verfahren für den Bau der fünften technischen Fahrzeugprüfstelle auf Mallorca begonnen, die Ende 2022 im Industriegebiet Son Bugadelles (Calvià) in Betrieb genommen werden könnte.

Wie die Inselbehörde in einer Pressemitteilung erklärte, wird die neue ITV-Station über vier Kontrolllinien verfügen, um den Bürgern einen besseren Service zu bieten, da er sich in einem Gebiet befindet, in dem es bisher keine Station gab. Der Auftrag für die Ausarbeitung des Projekts, die Ausführung der Arbeiten und die Lieferung der fünften ITV-Station auf Mallorca wurde vergeben und formalisiert.

Lesetipp:  Salut sagt weiterhin Termine für die zweite Dosis von AstraZeneca ab
Consell vergibt den Auftrag für den Bau der fünften ITV-Station auf Mallorca
Consell vergibt den Auftrag für den Bau der fünften ITV-Station auf Mallorca

Die künftige technische Fahrzeugprüfstelle wird im Vergleich zu den jetzigen Einrichtungen hochmodernisiert sein.

Sie wird vier Kontrolllinien (zwei für leichte Fahrzeuge und zwei universelle Linien für schwere und leichte Fahrzeuge) sowie eine Kontrollkabine für zweirädrige Fahrzeuge haben.

Die Station wird aus einem zweistöckigen Gebäude bestehen, um die Abmessungen des Grundstücks zu optimieren, die in einer Vereinbarung mit dem Rathaus von Calvià festgelegt wurden.

Im Obergeschoss werden unter anderem die Büros der Verwaltungsabteilung untergebracht. Die Beleuchtung, sowohl in der Lagerhalle als auch im übrigen Gebäude, wird sparsam sein und über Photovoltaikmodule verfügen.

Der Inselrat Iván Sevillano betonte, dass diese neue Station die endgültige Verbesserung des ITV-Angebots auf der Insel darstellen wird.

Sevillano betonte, dass in den ersten zwei Jahren der Legislaturperiode nicht nur die Wartelisten von fünf Monaten zu Beginn der Legislaturperiode “drastisch” auf “wenige Tage” verkürzt wurden, die es jetzt für alle Stationen gebe, sondern dass auch die Gebühren zweimal gesenkt wurden und Mallorca das Gebiet mit den günstigsten Preisen für die Zulassung zum ITV in ganz Spanien geworden ist.

Nach Angaben des Inselrats beträgt die Gesamtreduzierung fast 50 Prozent, wozu auch die Inbetriebnahme der temporären Mobilstation in Calvià beiträgt.

Der Stadtrat wies darauf hin, dass die neue “moderne und endgültige” Anlage keine Erhöhung der Preise bedeutet und dass sie sich direkt auf einen besseren Service für die Öffentlichkeit auswirken wird.

Außerdem, so fügte er hinzu, wird als Neuheit im Vergleich zu den anderen Stationen auf der Insel an der Möglichkeit gearbeitet, eine große Überdachung an einer der Seiten des Gebäudes anzubringen, um die Benutzer sowohl vor der Sonne als auch vor dem Regen zu schützen und so einen viel freundlicheren und komfortableren Raum für sie zu schaffen.

Der Zeitplan für die Ausarbeitung des Projekts, die Ausführung der Arbeiten und die Lieferung beträgt 11 Monate, beginnend mit dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung am 9. August.

Für die Ausarbeitung des Ausführungsprojekts sind zwei Monate vorgesehen, für die Ausführung der Arbeiten und die Lieferung der Waren neun Monate.

Die bebaute Fläche des Gebäudes wird 1.542 Quadratmeter des Gesamtgrundstücks von 5.600 Quadratmetern betragen, die sich schätzungsweise auf den Lager- und Bürobereich verteilen, der eine Fläche von 1.060 Quadratmetern einnehmen wird und zusammen mit dem ersten Stockwerk eine bebaute Fläche von 1.258 Quadratmetern haben wird.

Im Erdgeschoss befinden sich alle Räumlichkeiten für die Tätigkeit, wie die Kontrollbereiche und der Bereich für die Ausstellung von Bescheinigungen. Außerdem gibt es einen privaten Bereich, in dem die Umkleideräume, die Werkstatt und der technische Computerraum untergebracht sind.

Der Rest des Grundstücks wird für Parkplätze, Wartebereiche für die Inspektion von Fahrzeugen, Blumenbeete und Grünanlagen genutzt.

Die endgültigen Kosten des Vertrags (einschließlich Mehrwertsteuer) beliefen sich auf 1,9 Millionen Euro, und das Projekt soll bis Ende 2022 in Betrieb genommen werden.