Das Finanzamt interessiert auch Ihr Sparschwein

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Immer mehr Menschen bewahren einen Teil ihrer Ersparnisse einfach zu Hause auf, beispielsweise in einem Safe oder an einem sicheren Ort in der Wohnung. Das mag praktisch erscheinen, aber es ist wichtig zu wissen, dass auch Bargeld gegenüber der spanischen Steuerbehörde angegeben werden muss. Wenn Sie dies nicht ordnungsgemäß tun, können Sie Probleme bekommen.

In Spanien ist es nicht verboten, Geld zu Hause aufzubewahren. Sie können also selbst entscheiden, Ihre Ersparnisse nicht auf ein Bankkonto einzuzahlen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Geld für die Steuerbehörden unsichtbar ist. Wenn Sie große Beträge ausgeben oder auf Ihr Konto einzahlen, müssen Sie nachweisen können, woher dieses Geld stammt.

Wenn Sie einen großen Betrag in bar auf Ihr Bankkonto einzahlen möchten, kann die Bank Sie um eine Erklärung über die Herkunft des Geldes bitten. Das hängt mit den strengen Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche zusammen. Wenn Sie nicht eindeutig nachweisen können, dass das Geld beispielsweise aus Löhnen, dem Verkauf einer Immobilie oder einer Erbschaft stammt, kann eine Untersuchung folgen.

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Auch bei der Erklärung der Einkommenssteuer ist Transparenz wichtig. Ersparnisse, die Sie zu Hause aufbewahren, sind Teil Ihres Vermögens. Dieses Vermögen müssen Sie angeben, wenn es über dem Freibetrag liegt. Wenn Sie dies nicht tun und die Steuerbehörde es später doch entdeckt, riskieren Sie Geldstrafen und Nachzahlungen.

Es ist daher ratsam, Belege sorgfältig aufzubewahren. Dazu gehören Gehaltsabrechnungen, Kaufverträge, Schenkungsurkunden oder Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Sie das Geld zuvor abgehoben haben. So können Sie jederzeit nachweisen, dass es sich um legal erworbene Ersparnisse handelt.

Darüber hinaus müssen Sie die Grenzen für Barzahlungen in Spanien berücksichtigen. Für Zahlungen zwischen Privatpersonen und Unternehmen gelten Höchstbeträge. Wenn Sie diese Grenze überschreiten, können Sie mit einer Strafe belegt werden, die einen erheblichen Prozentsatz des gezahlten Betrags ausmachen kann.

Kurz gesagt: Sie dürfen Geld zu Hause aufbewahren, aber das befreit Sie nicht von Ihren steuerlichen Verpflichtungen. Indem Sie Ihre Ersparnisse korrekt angeben und deren Herkunft gut dokumentieren, vermeiden Sie unangenehme Überraschungen und mögliche Strafen.

Quelle: Agenturen