Das Gesundheitsministerium beginnt am Montag mit der Verteilung von Masken in belebten U-Bahnhöfen und Bahnhöfen

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Die Regierung wird damit beginnen, Masken in Gebieten mit hoher Bevölkerungskonzentration zu verteilen. Zum Beispiel in den am stärksten überlasteten Metro- und Vorstadtstationen. Dies versicherte Gesundheitsminister Salvador Illa nach der außerordentlichen Sitzung des Ministerrates am Karfreitag.

Ihm zufolge wird die Verteilung ab kommenden Montag (13.04.2020) stattfinden, zeitgleich mit der Zunahme des Verkehrs, die nach der Aufhebung der vor zwei Wochen beschlossenen Beschränkungen erwartet wird.


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In Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten hat Illa die “ergänzende Verwendung” von Masken empfohlen, hauptsächlich für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit.

“Einige Spanier werden zur Arbeit gehen, und die anderen, um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, aber die Einschließung ist immer noch in Kraft”, erinnerte der Minister. “Wir befinden uns nicht in einer Phase der Deeskalation, obwohl die Regierung dies in Betracht zieht”.

Illa wies auch darauf hin, dass in den nächsten Tagen eine Million Schnelltests an die Autonomen Gemeinschaften verteilt werden, damit diese die Verteilung vornehmen können. Das Material soll vor allem an “Orten mit hoher Prävalenz wie Krankenhäusern und Pflegeheimen” eingesetzt werden.

Nach Ansicht der Gesundheitsministerin bestätigen die heute bekannten Daten, die eine Verlangsamung der Infektionen widerspiegeln, dass die seit dem 14. März ergriffenen Maßnahmen in die richtige Richtung gehen und “funktionieren”.

“Wir erreichen die Ziele, die wir uns gesetzt haben”, fügte die Sprecherin der Ministerin, María Jesús Montero, hinzu. “Die Daten zeigen, dass die Indikatoren im Laufe der Tage immer weiter zurückgehen werden, aber wir dürfen auf diesem Weg nicht zögern”, fügte sie hinzu.

In diesem Sinne erinnerte der Finanzminister daran, dass trotz der Tatsache, dass an diesem Montag viele nicht lebensnotwendige Dienstleistungsbeschäftigte an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen, die Entbindung weiterhin “voll in Kraft” bleiben wird. Und sie bestand auf der Notwendigkeit, mit Hygienemaßnahmen und sozialer Distanzierung fortzufahren, um die Pandemie ein für alle Mal einzudämmen.