Das wiederkehrende Jammern der Hoteliers

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Regelmässig vor Beginn einer neuen Saison ist es zu vernehmen, die Rede ist von einer Krise im Tourismus-Bereich. Zwar wird das Wort “Krise” noch nicht öffentlich ausgesprochen, aber zufrieden sind die Hoteliers auf der ansonsten extrem beliebten Balearen-Insel Mallorca nicht.

In der vergangenen Woche haben die lokalen Hotelierverbände «Agrupación de Cadenas Hoteleras de Balears» (ACH) und «Federación Empresarial Hotelera de Mallorca» (FEHM) angekündigt, dass der offizielle Saisonbeginn dieses Jahr auf Mai zurückgeschoben wird.

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Hauptargument ist, dass im April im Gegensatz zu Vorjahren noch nicht genügend touristische Nachfrage vorhanden sei.

Das habe u.a. damit zu tun, dass die «Semana Santa» auf Anfang April fällt, wonach die saisonal offenen Hotels nochmals einen Nachfrageeinbruch befürchten und deshalb lieber erst später öffnen wollen.

Wie in den Medien zu lesen ist erklären Vertreter von ACH und FEHM, dass dieses Jahr 2020 “besonders kompliziert” sei und dass die Vorausbuchungen von Pauschalreisen über Reiseveranstalter im April «zurückhaltend» seien und es deshalb seit langem erstmals wieder eine Öffnung erst im Mai geben werde.

Als Hintergrund der aktuellen Probleme sehen die Verbandsvertreter in dieser Saison einerseits die wieder stärkere Konkurrenz anderer Mittelmeerdestinationen, insbesondere im östlichen Mittelmeer, sowie ein deutliches Nachlassen der wichtigsten Quellmärkte Deutschland und Grossbritannien.

Beitrag aktualisiert am 12.01.2020 | 11:39