Demonstration in Barcelona gegen den mangelhaften Service von Rodalies

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Die wichtigsten Unabhängigkeitsparteien und -organisationen haben am Samstag (07.02.2026) an einer Demonstration in Barcelona gegen den mangelhaften Service von Rodalies teilgenommen und sich in ihrer Kritik an der katalanischen Regierung und der staatlichen Unterfinanzierung des Dienstes einig gezeigt, wenn auch mit unterschiedlichen Nuancen.

Die ANC und der Rat für die Republik haben zu diesem Marsch aufgerufen, der in der Nähe des Denkmals für Rafael Casanova begann und dessen Endziel die Plaza de Sant Jaume ist, unter dem Motto „Genug! Der einzige Weg: Unabhängigkeit”.

Am Nachmittag um 17:00 Uhr findet eine weitere Demonstration in Barcelona statt, die in diesem Fall von den Nutzerplattformen organisiert wird. In einer Erklärung gegenüber Journalisten prangerte der Präsident der ANC, Lluís Llach, die „Demütigungen an, die der Staat Katalonien ständig auferlegt” und die seiner Meinung nach einer „kolonialen Behandlung” gleichkommen.

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Der Präsident des Rates für die Republik, Jordi Domingo, hat das katalanische Haushaltsdefizit hervorgehoben, das er auf 25,5 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Auch der Präsident von Òmnium Cultural, Xavier Antich, hat das Wort ergriffen und die „Diskriminierung und Misshandlung” der Katalanen durch mangelnde Investitionen in die Infrastruktur kritisiert.

Seitens Junts nahmen unter anderem der Generalsekretär Jordi Turull, die Sprecherin im Kongress Míriam Nogueras und der Sprecher im katalanischen Parlament Salvador Vergés an der Demonstration teil. Turull vertrat die Ansicht, dass die „erste Geste” gegenüber den Nutzern die Entlassung der Regionalministerin für Raumordnung, Sílvia Paneque, und des Verkehrsministers, Óscar Puente, sein sollte. Er forderte die Regierung auf, „sich zwischen Renfe und den Bürgern zu entscheiden”.

Er erklärte, dass die Lösung dieser Krise nicht „in den Händen des Ursprungs des Problems” liegen dürfe, womit er auf das staatliche Unternehmen anspielte, und forderte, dass Ferrocariles de la Generalitat (FGC) die Übernahme des Nahverkehrs übernehmen solle. Für die CUP ergriff der Abgeordnete Dani Cornellà das Wort und beklagte, dass Katalonien „in Stücken zerfällt” und Rodalies nur „die Spitze des Eisbergs” sei.

Quelle: Agenturen