Die Generalsekretärin von Podemos, Ione Belarra, hat am Dienstag (10.03.2026) darauf bestanden, ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Folgen des Konflikts im Iran auf den Weg zu bringen, darunter die Verstaatlichung von Repsol, die Gründung einer öffentlichen Bank und die „Enteignung“ von Immobilien durch „Geierfonds“.
Bei einer Pressekonferenz im Kongress verteidigte Belarra diese Vorschläge, die die Partei in einem Gesetzentwurf festgehalten hat, der bereits im Parlament eingereicht wurde und dessen Ziel es ist, einen „Anti-Trump-Plan für Frieden und Schutz vor den Folgen der illegalen Militärangriffe der Vereinigten Staaten und ihrer Partner“ zu etablieren.
Die Vorsitzende der Partei „Morada” hat angeprangert, dass die großen Unternehmen aufgrund der Kriege „ein Vermögen verdienen”, weshalb sie der Meinung ist, dass es an der Zeit ist, die „öffentliche Kontrolle” über strategische Sektoren wie den Energie- oder Finanzsektor zurückzugewinnen.
So hat Belarra auf dem Vorschlag bestanden, Repsol zu verstaatlichen, was ihre Partei bereits in einem Gesetzentwurf festgehalten hat, der jedoch von der Regierung abgelehnt wurde, da er Kosten in Höhe von etwa 8,9607 Milliarden Euro für die Staatskasse mit sich bringen würde.
„Das ist sehr günstig, viel günstiger als die kriminelle Aufrüstung, in die uns Pedro Sánchez hineingezogen hat“, sagte Belarra in Bezug auf die Kosten der Maßnahme und verglich sie mit der von der Regierung vorgeschlagenen Erhöhung der Militärausgaben.
Anschließend forderte die Generalsekretärin von Podemos dringend, die Kontrolle über den Finanz- und Lebensmittelsektor mit einer „öffentlichen Bank“ und einer öffentlichen Supermarktkette zurückzugewinnen. Sie forderte außerdem, alle Wohnungen, die sich im Besitz von „Geierfonds“ aus den Vereinigten Staaten befinden, zu „enteignen“ und sie für einen öffentlichen Mietwohnungsbestand zu nutzen.
„Das ist die Sprache der Macht und des Geldes, und man muss Trump dort treffen, wo es ihm am meisten wehtut, nämlich bei seinem Geld und dem Geld seiner superreichen Freunde”, betonte sie.
Was die Förderung eines neuen Anti-Krisen-Dekrets betrifft, haben Quellen von Podemos der Regierung bereits mitgeteilt, dass sie dafür eintreten, das von PP, Vox und Junts abgelehnte Dekret zum sozialen Schutz wieder aufzunehmen und dort zusätzliche Hilfsmaßnahmen für produktive Sektoren aufzunehmen.
Quelle: Agenturen





