Der Gesundheitsdienst koordiniert einen Plan zur Reorganisation der Krankenhausversorgung für Patienten mit der Diagnose COVID-19

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Der Gesundheitsdienst startet ab Montag (16.03.2020) einen Plan zur Neuorganisation der Krankenhausversorgung für Patienten mit COVID-19. Dieser Plan, der mit allen Krankenhäusern der Inseln koordiniert wird, legt differenzierte Versorgungskreisläufe und -bereiche für diese Patienten fest und sieht, falls erforderlich, die Anpassung der chirurgischen Tätigkeit und der ambulanten Konsultationen vor.

Ziel ist es, für den Fall des Übergangs in eine fortgeschrittenere Phase der Pandemie vorbereitet zu sein.

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Der Gesundheitsdienst koordiniert einen Plan zur Reorganisation der Krankenhausversorgung für Patienten mit der Diagnose COVID-19

Jedes Krankenhaus verfügt über einen differenzierten Plan, der an seine Realität angepasst ist (Anzahl der betroffenen Patienten, zugewiesene Gesundheitskarten, Kapazität usw.). Der Gesundheitsdienst hat drei mögliche Stufen festgelegt, die von der Anzahl der diagnostizierten Patienten in jedem Gesundheitssektor abhängen (jeder Sektor gehört zu einem Krankenhaus). Es ist wichtig, zwei Punkte hervorzuheben: erstens, dass von der Gesamtzahl der Personen, bei denen COVID-19 in irgendeinem Gesundheitssektor diagnostiziert wurde, nur 20% eine Krankenhausbehandlung benötigen; und zweitens, dass die in jeder der Phasen ermittelten Zahlen der Anzahl der möglichen Patienten pro Sektor entsprechen – und nicht der Gesamtzahl der auf den Balearen diagnostizierten Patienten. Dies sind die drei Stufen:

o Stufe 1: Weniger als 20 Patienten mit der Diagnose COVID-19 pro Sektor.
o Stufe 2: Zwischen 21 und 200 Patienten mit der Diagnose COVID-19 pro Sektor.
o Stufe 3: Mehr als 200 Patienten mit der Diagnose IDOC-19 pro Sektor.

Jedes Krankenhaus bestimmt seine Kapazität bei der Aufnahme von Patienten in das Krankenhaus oder die Intensivstation (ICU). Darüber hinaus werden differenzierte Bereiche für COVID-19-Patienten eingerichtet – damit sie sich die Räume nicht mit den anderen teilen müssen – und interne Kreisläufe in Bezug auf Aufnahmen, Notfälle, Intensivstationen, Krankenhausaufenthalte oder Teams von Fachleuten, die sie betreuen. Diese beispiellose Initiative wurde ergriffen, um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Benutzer zu gewährleisten und den Angehörigen der Gesundheitsberufe die Möglichkeit zu geben, unter Bedingungen maximaler Sicherheit zu arbeiten.

Darüber hinaus werden die Krankenhäuser ihre chirurgische und ambulante Tätigkeit erforderlichenfalls an die Realität des Gesundheitswesens anpassen, die von den Einweisungen für COVID-19 abhängt. In diesem Sinne kann ein System von telefonischen oder telematischen Besuchen eingerichtet werden, um die Verlegung von Patienten in Krankenhäuser zu verhindern und so eine unnötige Exposition von Personen, die möglicherweise infiziert sind, zu vermeiden.

Auf den Balearen gehören zu jedem Krankenhaus die folgenden Gesundheitssektoren

Universitätsklinik Son Espases: Sektor Ponent
Universitätsklinik Son Llàtzer: Sektor Migjorn
Regionalkrankenhaus Inca: Tramuntana-Sektor
Krankenhaus Manacor: Relevanter Sektor
Krankenhaus Can Misses: Gesundheitsbereich von Ibiza und Formentera
Hospital de Formentera: Gesundheitsbereich von Ibiza und Formentera
Hospital General Mateu Orfila: Gesundheitsbereich auf Menorca

Diese Maßnahme kommt zu den Maßnahmen in der Primärversorgung auf den Balearen hinzu, die ab Montag in allen Gesundheitszentren spezifische Konsultationen für Atemwegserkrankungen und ein telefonisches Triage-System durch medizinisches Fachpersonal einführen werden.