Der öffentliche Verkehr wird aufgrund des “estado de alarma” um mindestens 50% reduziert

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Die Verkehrsbetreiber müssen das Gesamtangebot an öffentlichen Personenverkehrsdiensten auf Straße, Schiene, Luft und See, die nicht Gegenstand öffentlicher Aufträge oder gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen sind, aufgrund der Erklärung des “estado de alarma” um mindestens 50% reduzieren. Diese Kürzung könnte auf 60% ausgeweitet werden, wenn dies als notwendig erachtet wird.

Die Regierung stellt die Bedingungen für die Versorgung sicher, legt die tägliche Sauberkeit des Verkehrs fest und beschränkt den Fahrkartenverkauf.

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Der öffentliche Verkehr wird aufgrund des "estado de alarma" um mindestens 50% reduziert
Der öffentliche Verkehr wird aufgrund des "estado de alarma" um mindestens 50% reduziert

Reduzierung der Reisetätigkeit

Es werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um den Warentransport zu erleichtern, um die Versorgung in ganz Spanien zu gewährleisten, und für diejenigen Dienstleistungen, bei denen die Fahrkarte einen Sitzplatz oder eine Kabine vorsieht, werden die Transportunternehmen oder die Fahrkartenverkaufskanäle nur ein Drittel der maximal verfügbaren Plätze zum Verkauf anbieten können, um die Entfernung zwischen den Fahrgästen zu garantieren.

Dies ist in dem königlichen Erlass festgelegt, der am Samstag vom Außerordentlichen Ministerrat verabschiedet wurde und den Alarmzustand für die Bewältigung der durch den Covid-19 verursachten Gesundheitskrise erklärt, der die Beschränkung des öffentlichen Verkehrs auf mindestens 50 % festlegt, obwohl er die Möglichkeit einer Reduzierung zwischen 40 und 60 % vorsieht, wobei zu berücksichtigen ist, dass mit der Reduzierung der Anzahl der pro Fahrzeug verkaufbaren Fahrkarten die Gesamtmobilität stark eingeschränkt wird. Durch Beschluss des Ministers für Verkehr, Mobilität und die städtische Agenda kann dieser Prozentsatz jedoch geändert und diesbezüglich spezifische Bedingungen festgelegt werden.

Insbesondere bei öffentlichen Personenverkehrsdiensten auf der Straße, der Schiene, in der Luft und auf dem Wasser, die öffentlichen Aufträgen oder gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen unterliegen, wird das Gesamtangebot für den Betrieb um 50 % reduziert, wobei die Möglichkeit besteht, dies um 40 bis 60 % zu tun. Diese Prozentsätze werden auf Vorort-, Mittel- und Mittelstrecken-Schienenverkehr sowie auf den regelmäßigen Straßenpersonenverkehr angewandt.

Ebenso werden öffentliche Personenverkehrsdienste auf Straße, Schiene und See, die einem öffentlichen Auftrag oder öffentlichen Dienstleistungsverpflichtungen unterliegen, ihr Gesamtangebot an Betriebsleistungen um nicht weniger als 50% reduzieren (Option 40-60%), was durch eine Entschließung des Ministers für Verkehr, Mobilität und die städtische Agenda geändert werden kann.

Auf Beschluss des Verkehrsministers oder der zuständigen Behörde der entsprechenden Autonomen Gemeinschaft oder der lokalen Verwaltung können höhere Ermäßigungen von Dienstleistungen sowie andere spezifische Bedingungen für die Bereitstellung solcher Dienstleistungen festgelegt werden.

“Diese Resolution wird der Notwendigkeit Rechnung tragen, dass die Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf Zugang zu ihren Arbeitsplätzen und grundlegenden Dienstleistungen haben”, so die Regel weiter.

Garantierte Versorgung, tägliche Sauberkeit und Entfernung

In ähnlicher Weise werden durch eine Entschließung des Ministers für Verkehr, Mobilität und die städtische Agenda die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um den Transport von Gütern auf dem gesamten nationalen Territorium zu erleichtern und so die Versorgung zu gewährleisten.

In Bezug auf alle Verkehrsmittel sind die Betreiber von Personenbeförderungsdiensten verpflichtet, eine tägliche Reinigung der Transportfahrzeuge gemäß den vom Gesundheitsministerium festgelegten Empfehlungen durchzuführen.

Darüber hinaus müssen Online-Ticketing-Systeme während des Ticketings eine ausreichend sichtbare Nachricht enthalten, die von Reisen abrät, außer aus Gründen, die nicht aufgeschoben werden können. Im Auftrag des Ministers für Verkehr, Mobilität und die städtische Agenda können die Merkmale und der Inhalt dieser Ankündigung festgelegt werden.

Um einen angemessenen Abstand zwischen den Fahrgästen zu gewährleisten, dürfen Verkehrsunternehmen oder Fahrkartenverkaufskanäle bei den Diensten, bei denen die Fahrkarte einen Sitzplatz oder eine Kabine vorsieht, nur ein Drittel der maximal verfügbaren Plätze zum Verkauf anbieten.

Schließlich sieht der königliche Erlass über den Alarmzustand vor, dass die zuständigen Behörden alle zusätzlichen Maßnahmen ergreifen können, die zur Einschränkung des Verkehrs von kollektiven Verkehrsmitteln notwendig und verhältnismäßig sind, um die öffentliche Gesundheit zu erhalten.