Der Rat erteilt den Zuschlag für das Projekt zur Beleuchtung des Formentor-Tunnels

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Jetzt, wo die entsprechenden und vorgeschriebenen Umweltgutachten vorliegen, sollen die Arbeiten in den kommenden Monaten zur Ausschreibung kommen. Wenn dann eines der grössten Probleme, das Verlegen der notwendigen Stromleitung über private Grundstücke, geklärt ist, könne der Tunnel bereits zur Sommersaison 2019 beleuchtet sein, so der Inselrat. Der Inselrat stellt ein Investitionsvolumen von 200.000.- Euro zur Verfügung – – so hiess es im Februar 2019.

Die Abteilung für Mobilität und Infrastruktur des Consell de Mallorca hat den Vertrag für die Durchführung des Beleuchtungsprojekts des Puig-Fumat-Tunnels in Formentor (Pollença) unterzeichnet, der der einzige Tunnel der Insel ist, der noch keine künstliche Beleuchtung besitzt.

Lesetipp:  David Bisbal Tour 2019
Der Rat erteilt den Zuschlag für das Projekt zur Beleuchtung des Formentor-Tunnels
Der Rat erteilt den Zuschlag für das Projekt zur Beleuchtung des Formentor-Tunnels

“Der Lichtmangel in diesem Tunnel hatte wegen der Gefährlichkeit der Straße zu zahlreichen Beschwerden von Autofahrern und Radfahrern geführt. Deshalb war es dringend notwendig, dass wir diese Maßnahme ergreifen”, sagte der Minister für Mobilität und Infrastruktur, Iván Sevillano. Ziel des Projekts ist es, das Innere des Tunnels mit einer Niederspannungsinstallation in der gesamten Galerie zu beleuchten.

Konkret wird es 43 verbrauchsarme LED-Leuchten geben. 25 von 29 Watt, 10 von 79 Watt und 8 von 57 Watt in 3 einphasigen Stromkreisen. Darüber hinaus wird eine dreiphasige Leitung installiert, die unterirdisch von der Umspannstation Murta Cove zu einem Schalt- und Steuerschrank am Westportal des Tunnels führt.

Die 192 Meter lange Infrastruktur befindet sich bei Kilometer 13,6 der Straße Ma-2210, die Port de Pollença mit dem Kap Formentor verbindet. Es handelt sich um ein in den Fels gegrabenes Bohrloch mit unregelmäßigem Profil, mit einer Fahrbahnbreite von 5,7 Metern und beidseitigen Schultern von 0,7 Metern.

Das Projekt wird den Tunnel auch mit einem Fernverwaltungsgerät zur Überwachung des Status der Leuchte ausstatten, das direkt mit dem Kontrollraum in der Zentrale des Departements für Mobilität und Infrastrukturen kommuniziert.

Das Projekt hat ein Budget von 196.872 Euro und eine Laufzeit von zwei Monaten. Die Arbeit wird voraussichtlich in den nächsten Wochen beginnen.