Deutschland verschärft Einschränkungen für ungeimpfte Reisende aus Mallorca

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Es war eine ausgemachte Sache. Der Anstieg der Infektionszahlen im ganzen Land hätte Folgen. Die Bundesregierung hat am Freitag (23.7.2021) ganz Spanien, einschließlich der Balearen, wegen des Vormarsches der COVID-19-Pandemie zum Hochrisikogebiet erklärt.

Mit dieser neuen Einstufung müssen Reisende aus Spanien, die nach Deutschland fliegen, ab kommenden Dienstag, den 27.06.201, sofort nach ihrer Ankunft in Deutschland für zehn Tage in Quarantäne. Reisende, die vollständig geimpft sind oder den Coronavirus-Test bestanden haben, sind jedoch von der Quarantäne befreit.

Deutschland verschärft Einschränkungen für ungeimpfte Reisende aus Mallorca

Die Quarantäne kann nach fünf Tagen beendet werden, sofern die Person einen negativen Coronavirus-Test vorweisen kann.

Das teilte der deutsche Botschafter in Madrid, Wolfgang Dold, in den sozialen Netzwerken mit und erläuterte gleichzeitig die Konsequenzen für Touristen, die das Land besuchen:

In den letzten 24 Stunden wurden auf den Balearen 814 neue Infektionen registriert, 222 Patienten befinden sich auf den Krankenstationen und 39 Personen auf der Intensivstation, berichtete die Conselleria de Salut am Freitag.

Diese Entscheidung der Regierung von Angela Merkel wird Mallorca mehr betreffen als den Rest der Inseln, da es das Haupturlaubsziel der Deutschen ist.

Deutschland hat Spanien bereits im Juli dieses Jahres als einfache Risikozone eingestuft, eine Kategorie, die keine praktischen Konsequenzen für Reisende bedeutete. Aber die neue Klassifizierung könnte die Tourismussaison gefährden.

Die Hoteliers auf den Balearen sind ihrerseits besorgt darüber, dass der Prozentsatz der deutschen Bevölkerung, die mit den zwei Dosen des Impfstoffs geimpft ist, niedriger ist als in Großbritannien oder Spanien.

Wie wird sich diese Entscheidung auf den Tourismus auf den Balearen auswirken?