Die spanische Verkehrsbehörde DGT hat diese Woche eine landesweite Kampagne zur Bekämpfung des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestartet. Vom 16. bis 22. Dezember wird die Guardia Civil zusammen mit lokalen Polizeibeamten auf verschiedenen Straßen und in städtischen Gebieten Kontrollen durchführen. Dies geschieht zu zufälligen Zeiten und an zufälligen Orten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Orte in der Nähe von Restaurants, Bars und Nachtclubs gelegt wird.
Das Ziel dieser Aktion ist klar: die Zahl der durch Alkohol am Steuer verursachten Unfälle soll verringert werden. Die DGT betont, dass der einzig sichere Blutalkoholspiegel bei 0,0 % liegt. Die Daten zeigen, dass im Jahr 2023 bei 26 % der tödlichen Verkehrsunfälle Alkohol im Spiel war, wobei mehr als die Hälfte der getöteten Fahrer positiv auf Alkohol, Drogen oder Medikamente getestet wurde.
Laut Francisco José Ruiz Boada, stellvertretender Direktor für Mobilität und Technologie bei der DGT, erhöhen Alkohol und Drogen das Unfallrisiko schon bei geringem Konsum. „Jede Menge Alkohol erhöht die Gefahr, sowohl für den Fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer“, so Ruiz Boada. Im Jahr 2023 wurden 260 tödliche Unfälle unter Alkoholeinfluss gezählt.
Er betont, dass die Vermeidung von Alkoholkonsum für die Sicherheit im Straßenverkehr von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere während der Festtage, wenn gesellschaftliche Zusammenkünfte und Feiern in vollem Gange sind.
Obwohl das Bewusstsein für die Risiken von Alkohol am Steuer in den letzten Jahren gestiegen ist, zeigen die Zahlen, dass noch viel zu tun ist. Die DGT wendet sich insbesondere an junge Menschen und Fahranfänger, für die ein Blutalkoholgehalt von 0,0 Prozent gesetzlich vorgeschrieben ist.
Mit dieser Kampagne hofft die DGT, die Zahl der Unfälle weiter zu senken und sichere Straßen für alle zu gewährleisten. Die Autofahrer werden aufgefordert, ihre Verantwortung wahrzunehmen und bei Alkohol- oder Drogenkonsum Alternativen zur Beförderung zu suchen.
Quelle: Agenturen





