Die Balearischen Inseln dürfen zu Weihnachten ihre eigenen Regeln aufstellen

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Das Gesundheitsministerium und die autonomen Gemeinschaften haben sich eine weitere Woche Zeit gelassen, um zu versuchen, einen Konsens über den Plan der Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitswesens gegen das Coronavirus zu Weihnachten zu erreichen, da der Wunsch besteht, dass er mit größtmöglicher Übereinstimmung ausgearbeitet wird.

Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch (25.11.2020) nach dem Interterritorialen Rat des Nationalen Gesundheitssystems sagte der Gesundheitsminister, Salvador Illa, dass einige Gemeinden bereits ihre Vorschläge für die Weihnachtsfeiertage vorgelegt haben und andere dies in den kommenden Tagen tun werden, um sich auf das Dokument zu einigen, das “immer von Empfehlungen” sein wird.

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Berücksichtigt werden auch die Maßnahmen, die für die Feiertage in den umliegenden Ländern durchgeführt werden sollen.

Der Planentwurf der Exekutive, der an diesem Dienstag bekannt wurde, empfiehlt, dass die Treffen die Höchstzahl von sechs Personen nicht überschreiten sollen, und dehnt die Begrenzung der Einschränkung der nächtlichen Mobilität an Tagen, die als Heiligabend und Silvester markiert sind, bis ein Uhr morgens aus, wobei unter anderem davon abgeraten wird, die Dreikönigsparade zu feiern.

Die Bereitschaft des Ministers und der regionalen Berater der Zweigstelle besteht darin, “eine Einigung zu erzielen”, wie Illa sagte, die betonte, dass das Klima des Treffens “herzlich und konstruktiv” gewesen sei. Es gebe eine Linie zu befolgen, betonte der Minister, nämlich die der Vorsicht, Weisheit und Umsicht.

Er bestand darauf, dass die Pandemie nicht in allen Gebieten die gleiche Inzidenz hat, so dass jede Gemeinde die Maßnahmen zu Weihnachten entsprechend ihrer epidemiologischen Situation anpassen muss, wie es bisher der Fall ist.

Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass einige Gemeinden die Frist für nächtliche Mobilitätseinschränkungen ändern wollen, so dass sie bis 1.30 oder 2 Uhr morgens gelten kann, antwortete der Minister einfach: “Wir werden sehen, wie es funktioniert; wenn nicht, müssen Sie sich natürlich an den geltenden Rechtsrahmen halten.

Bei diesem neuen wöchentlichen Treffen wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzurichten, um gemeinsame Kriterien in den Gemeinden mit Ski-“Resorts” festzulegen.

Abgesehen davon haben das Gesundheitsministerium und die Regionalräte vereinbart, dass Patienten, bei denen kein Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 diagnostiziert wurde, die aber auf Insulin angewiesen sind, ab Januar kostenlos Zugang zum Glukose-Überwachungssystem mit Sensoren (Typ Flash) erhalten.

Das Ministerium schätzt, dass zwischen 4.000 und 12.000 insulinabhängige Personen, die eine intensive Insulintherapie und mindestens sechs Tests pro Tag benötigen, in den Genuss dieser vom Nationalen Gesundheitssystem finanzierten Leistung kommen können; bisher wurde diese Leistung nur für Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren und Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 1 übernommen.

Dabei handelt es sich um Patienten mit monogenem Diabetes, zystischer Fibrose, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Hämochromatose oder anderen spezifischen Arten von Diabetes, die chronisches Insulin benötigen. Der Rat erörterte auch die Indikationen und Bedingungen für die Finanzierung der Protonentherapie, einer Technik der Strahlentherapie.

Jede Gemeinschaft verfügt über eine interdisziplinäre Kommission, die sich aus Strahlentherapie-Onkologen, medizinischen Onkologen, Kinderärzten, Radiophysikern und den an der Betreuung dieser Patienten beteiligten Fachleuten zusammensetzt, um die Anträge zu bewerten.

Nachdem der klinische Fall im entsprechenden Tumorkomitee analysiert wurde, leitet der Strahlentherapie-Onkologe den Behandlungsantrag an die Interdisziplinäre Kommission oder das Gremium weiter, das die Autonomie bestimmt, die bei Erfüllung bestimmter Kriterien in Anspruch genommen werden kann.

Unter ihnen werden insbesondere Tumore bei Kindern unter 3 Jahren oder genetische Syndrome mit einem hohen Toxizitätsrisiko untersucht