Die deutsche Presse wirft einen Blick auf das “trostlose Mallorca”

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“Trostloses Mallorca” lautet die beschreibende Überschrift eines Berichts in der Süddeutschen Zeitung, der die aktuelle Situation auf der Insel als Folge des Rückgangs des Tourismus, des wichtigsten Wirtschaftsmotors der Balearen, durch die Restriktionen und die gesundheitliche Situation infolge der Coronavirus-Pandemie beschreibt.

Dieser Artikel, geschrieben von der Spanien- und Portugal-Korrespondentin Karin Janker, ist einer der Hauptartikel auf der Titelseite der Münchner Zeitung.

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Der Bericht vermittelt ein etwas düsteres und deprimierendes Bild von Mallorca, indem er feststellt, dass “die Insel aufgrund der fehlenden Touristen in Verzweiflung versinkt. Die Pandemie bietet eine Perspektive dafür, wie schmerzhaft die Umstrukturierung des Tourismus als Folge des Klimawandels sein kann”, warnt die Publikation und nimmt die Möglichkeit vorweg, die von einigen Experten unterstützt wird, dass der Tourismusmarkt nicht zu dem zurückkehren wird, was wir kannten.

“Mallorca ist trostlos. Daran werden auch die paar tausend deutschen Touristen nichts ändern, die ihren Osterurlaub auf der spanischen Insel verbringen”, heißt es im Text der deutschen Reporterin, der mit dem entlarvenden Bild einer geschlossenen Fastfood-Bude in der Gegend von Calvià illustriert wird.

Kürzlich wurde die Ankunft der Touristen auf Mallorca am Vorabend von Ostern von der Nachrichtenagentur Reuters aus einer etwas anderen Perspektive dargestellt, und zwar durch ein kommentiertes Video in den sozialen Netzwerken.