Die Generaldirektion für Abfall empfiehlt den Kommunalverwaltungen, die “puntos verdes” zu schließen

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Der Generaldirektor für Abfall und Umwelterziehung, Sebastià Sansó, hat diesen Donnerstag (26.03.2020) einen Brief an alle Gemeinden der Balearen geschickt, in dem er nach den zuvor von einigen Gemeinden geäußerten Zweifeln eine Reihe von Überlegungen zu den Unsicherheiten anstellt, die durch die aktuelle Gesundheitssituation verursacht werden.

Der Text steht im Einklang mit der Verordnung SND/271/2020 vom 19. März, die Anweisungen zur Abfallentsorgung in der durch COVID-19 verursachten Gesundheitskrise enthält, die am 22. März 2020 im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde.


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In diesem Sinne legt er den Titularorganen und Betreibern der Grünen Punkte folgende Überlegungen fest:

– Die Bereitstellung der öffentlichen Dienstleistung der “puntos verdes” ist eine Dienstleistung für die Annahme und Sammlung bestimmter Arten von Abfällen aus Haushalten. Angesichts des aktuellen Gesundheitsnotstands mit der Einschränkung der Bevölkerung und der Anwendung von Arbeitsschutzmaßnahmen zur Verringerung des Risikos der Ausbreitung und Beeinträchtigung des COVID-19 hält die Conselleria de Medi ambient i Territori die weitere Erbringung dieser Dienstleistung in ihrer jetzigen Form jedoch für unvereinbar.

– So wie die Bereitstellung des Straßensammeldienstes als wesentlich angesehen wird, wird der puntos verdes-Dienst nicht als gleichwertig angesehen, da die bereitgestellten Abfälle im Allgemeinen keine dringende Lieferung für ihre Erzeuger erfordern.

– In diesem Zusammenhang wird empfohlen, feste und mobile puntos verdes für die Dauer der aktuellen Gesundheitssituation für die Öffentlichkeit zu schließen.

– Im Falle einer solchen Schließung wird empfohlen, die Bevölkerung darüber zu informieren, den Abfall in ihren Wohnungen zu lagern, bis der Dienst wieder hergestellt ist.

– Wenn diese Schließung nicht wirksam wird, wird empfohlen, mindestens folgende Maßnahmen zu ergreifen: die gelagerten Abfälle mindestens 72 Stunden ohne Handhabung zu belassen; die Betriebszeiten für die Öffentlichkeit zu verkürzen; eine stärkere Rotation des Personals einzuführen; extreme Hygienemaßnahmen zu ergreifen, die entsprechende individuelle Schutzausrüstung zu verwenden; Abstände und alle von den Verwaltungen im Hinblick auf COVID-19 gegebenen Präventionsempfehlungen einzuhalten.