Die Stadtverwaltung von Torrevieja hat beschlossen, 26.000 Euro zu investieren, um rund 700 Hühner und Hähne einzufangen, die sich in verschiedenen Grünanlagen und Kreisverkehren der Stadt verstreut haben. Diese Tiere befinden sich hauptsächlich in Gebieten wie dem Parque de las Naciones, Villa Amalia und in der Nähe des Gesundheitszentrums La Loma.
Das Problem des streunenden Geflügels in Torrevieja ist nicht neu. Bereits im Mai 2022 wurde eine ähnliche Aktion durchgeführt, bei der 500 Vögel eingefangen und in ein neues Zuhause gebracht wurden. Damals wurde ein Vertrag in Höhe von 21.175 Euro unterzeichnet, um die Belästigung durch diese Tiere im Stadtgebiet zu verringern.
Die Anwesenheit dieser Vögel in städtischen Gebieten führt zu mehreren Problemen. Die Tiere verursachen nicht nur Verkehrsbehinderungen auf Kreisverkehren und Straßen, sondern können auch Grünflächen beschädigen und eine Lärmbelästigung für die Anwohner darstellen. Außerdem besteht die Gefahr der Verbreitung von Krankheiten, da diese Vögel häufig mit Abfällen und anderen Verunreinigungen in Kontakt kommen.
Die Entscheidung, ein externes Unternehmen mit dieser Aufgabe zu betrauen, beruht auf dem erforderlichen Fachwissen, um die Tiere auf sichere und humane Weise einzufangen. Der Einsatz spezieller Techniken und Ausrüstungen ist unerlässlich, um sowohl das Wohlergehen der Tiere als auch die Sicherheit der beteiligten Mitarbeiter zu gewährleisten. Die gefangenen Vögel werden auf ihren Gesundheitszustand untersucht und dann an geeignete Orte gebracht, an denen sie keine Belästigung für die menschliche Bevölkerung darstellen.
Neben dem Einfangen der derzeitigen Hühner- und Hahnpopulation erwägt die Gemeinde auch Präventivmaßnahmen, um ein künftiges Populationswachstum zu verhindern. Dazu könnten die Einschränkung von Nahrungsquellen in städtischen Gebieten sowie Aufklärungskampagnen gehören, um die Einwohner über die Folgen der Fütterung von Wildtieren zu informieren.
Quelle: Agenturen





