Die Regierung der Balearen fordert die Fluggesellschaften auf, den Sicherheitsabstand bei Flügen zu gewährleisten

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La Consejería de Movilidad y Vivienda del Govern de las Illes Balears hat eine formelle Mitteilung an die Dirección General de Aviación Civil del Ministerio de Movilidad, Transporte y Agenda Urbana gerichtet, in der gefordert wird, Maßnahmen zur Einschränkung der Besetzung von Flügen zu vereinbaren, um korrekte Sicherheitsabstände zwischen den Passagieren auf Flügen zwischen der Halbinsel und den Balearen zu gewährleisten.

Der director general de Transporte Aéreo y Marítimo, Xavier Ramis, weist den Generaldirektor für Zivilluftfahrt in dem Schreiben auf die wachsende Besorgnis sowohl bei den Nutzern als auch bei den Gesundheitsbehörden über die hohe Besetzung hin, die bei einigen Flügen festgestellt wurde, und weist auf die Notwendigkeit hin, diese Situation zu regeln.

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Die Generaldirektion schlägt vor, den Abstand zwischen den Passagieren zu vergrößern, so dass immer ein Sitzplatz zwischen den Passagieren verbleibt, es sei denn, sie stammen aus der gleichen Familieneinheit. Dies würde lediglich eine Verringerung der Gesamtkapazität der Flüge um 25 bis 30 % bedeuten und die Bedingungen für die Gesundheitssicherheit verbessern.

Es sei daran erinnert, dass in Bezug auf Flüge zwischen den Inseln der Erlass des Ministeriums für Mobilität, Verkehr und städtische Agenda, der am Sonntag, den 9. Mai veröffentlicht wurde, festlegt, dass eine Besetzung von 50% der Flugzeuge als ausreichend für die Gewährleistung der Sicherheit angesehen wird.

Diese Maßnahmen, um deren Verabschiedung die Generaldirektion für Zivilluftfahrt ersucht wird, sollten im Rahmen der von der Europäischen Union festgelegten Maßnahmen zur Sicherheit der Flugbewegungen auf dem gesamten europäischen Territorium liegen.

Desgleichen erinnert Consejería de Movilidad y Vivienda in der heute (13.05.2020) an die Generaldirektion für Zivilluftfahrt gesandten Mitteilung daran, dass die am Sonntag veröffentlichte Verordnung sicherstellt, dass zur Gewährleistung der Grundverbindung zwischen den Inseln die zwei täglichen Flüge zwischen Mallorca und Ibiza sowie zwischen Mallorca und Menorca als ein unverzichtbarer Mindestdienst angesehen werden.

Diese Anordnung eröffnet allen Fluggesellschaften, die diese Flüge durchführen wollen, die Möglichkeit, der Generaldirektion Zivilluftfahrt ihre Flugpläne mitzuteilen.

Vorläufig stellt das Regionalministerium fest, dass keine Fluggesellschaft geplant hat, diesen Mindestdienst von zwei täglichen Flügen durchzuführen, weshalb die Generaldirektion für Zivilluftfahrt aufgefordert wird, “mit aller gebotenen Schnelligkeit” die geeigneten Mechanismen (Ausschreibung und Beauftragung eines Luftfahrtunternehmens mit der Durchführung der Dienste) einzuführen, um die zwei täglichen Flüge zu gewährleisten.

Es sei daran erinnert, dass Air Europa (der derzeitige Konzessionsinhaber während des Ausnahmezustands) den Dienst weiterhin – und auf Übergangsbasis – erbringt.