Zum zweiten Mal in Folge hat die Junta de Castilla y León ein Subventionsprogramm ins Leben gerufen, um das Überleben von Dorfkneipen in kleinen Gemeinden zu unterstützen. Diese Kneipen, die in dünn besiedelten Gebieten oft der einzige soziale Treffpunkt sind, können bis zu 3.000 Euro zur Deckung ihrer Betriebskosten erhalten.
Die Subvention ist für Gemeinden und Weiler mit maximal 300 Einwohnern gedacht, die nur ein Café haben. In diesem Jahr wurde die Bevölkerungsgrenze von 200 auf 300 Einwohner angehoben, was bedeutet, dass 354 zusätzliche Dörfer förderfähig sind. Insgesamt gibt es in Castilla y León 1.533 Gemeinden und 2.079 Weiler, die diese Kriterien erfüllen.
Die finanzielle Unterstützung soll Fixkosten wie Wasser, Strom, Gas, Heizung, Internet und Fernsehen decken. Sowohl öffentliche als auch private Cafés können von der Subvention profitieren, sofern sie an mindestens fünf Tagen in der Woche und fünf Stunden am Tag geöffnet sind, mit Ausnahme von Feiertagen.
Das Antragsverfahren läuft bis zum 30. April und muss von der jeweiligen Gemeinde eingereicht werden. Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern werden bevorzugt, gefolgt von Gemeinden mit 100 bis 200 Einwohnern und dann Gemeinden mit 200 bis 300 Einwohnern.
Im Jahr 2024 profitierten 735 Dörfer von diesem Programm, das zur Aufrechterhaltung des sozialen Zusammenhalts und zur Bekämpfung der Entvölkerung beitrug. Die Junta hebt den Wert dieser Cafés als Treffpunkte hervor, die zum Wohlergehen der Gemeinschaft beitragen.
Quelle: Agenturen





