Dreckschleuder „Es Murterar“ soll am Netz bleiben

Am gestrigen Montag (13.11.2017) wurde das Vorhaben der „schrittweisen Schliessung bis 2025“ des Kohlekraftwerks „Es Murterar“ (Alcúdia) von der spanischen Zentralregierung in Madrid verweigert.

Der, von der Balearen-Regierung im Juni bekannt gegebene Plan, das Kraftwerk bis 2025 schrittweise zu schließen, ist somit erstmal auf Eis gelegt. Es darf, bzw. muss weiterhin mitunter CO², Schwefel und Stickstoff in die Atmosphäre geblasen werden. Somit ist man natürlich auch vom Ziel „20% weniger Emission“ wieder deutlich entfernt.

Jetzt will Marc Pons (balearischer Energieminister) bei der EU-Kommission in Brüssel vorsprechen, um Madrid zum Einlenken zu bewegen und über den Entscheid erneut nachzudenken, hängen die Balaren der Energiewende sowieso schon deutlich hinterher, der Anteil der erneuerbaren Energien liegt gerade einmal bei 3% – soll aber bis zum Jahr 2020 gepant bei 20% liegen. Prozent – dabei müsste er bereits im Jahr 2020 eigentlich 20 Prozent betragen.

Dreckschleuder „Es Murterar“ soll am Netz bleiben
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