In der Region Marina Alta in Valencia wurde am Dienstag (05.03.2024) wegen der großen Trockenheit der Notstand (situación de emergencía) ausgerufen. Diese kritische Wasserknappheit stellt eine große Herausforderung für die lokalen Gemeinden dar, und es werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Bislang wurden nur in den autonomen Regionen Katalonien und Andalusien Maßnahmen ergriffen.
Die Marina Alta an der Costa Blanca ist ein Gebiet, das für seine schönen Küsten, malerischen Dörfer und sein reiches Kulturerbe bekannt ist. Leider drohen diese idyllische Landschaft und ihre Bewohner nun von den Auswirkungen einer lang anhaltenden Dürre heimgesucht zu werden. Dennoch müssen die Bewohner und Besucher der Region keine Wasserknappheit befürchten.
Die Zahlen sprechen jedoch Bände: Das Wasserreservoir der Marina Alta befindet sich auf einem kritischen Tiefstand, der die Versorgung mit Trinkwasser, die Landwirtschaft und andere wichtige Dienstleistungen ernsthaft gefährdet.
Nach Angaben der Confederación Hidrográfica del Júcar (CHJ), die für die Wasserwirtschaft in der Region zuständig ist, ist die Situation so ernst, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine weitere Eskalation der Folgen zu verhindern:
Einschränkung der Wassernutzung für Bewässerungs- und Freizeitzwecke
Sensibilisierungskampagnen, um die Haushalte zum Wassersparen zu bewegen
Investitionen in die Infrastruktur zur Wasseraufbereitung und -wiederverwendung
Auch wenn diese Maßnahmen kurzfristig eine gewisse Entlastung bringen können, bleibt die langfristige Herausforderung bestehen. Es müssen unbedingt nachhaltige Lösungen gefunden werden, um den Druck auf die Wasserressourcen zu verringern und die Auswirkungen künftiger Dürreperioden abzumildern.
Neben der Marina Alta in der Provinz Alicante wurden auch die Gebiete Palancia-Los Valles und Cenia-Maestrazgo in der Provinz Castellón aufgrund der Wasserknappheit mit der Farbe Rot und damit mit dem Notstand gekennzeichnet.
Quelle: Agenturen



