Von Mittwoch, 25. Juni, bis Freitag, 27. Juni, legen 657 spanische EasyJet-Mitarbeiter die Arbeit nieder, darunter auch Besatzungsmitglieder am Flughafen Palma de Mallorca. Der Streik betrifft insgesamt 21 Flugzeuge, die von den spanischen Basisflughäfen Palma, Barcelona, Alicante und Málaga aus starten.
Die spanische Gewerkschaft USO fordert Lohngleichheit: Spanische Besatzungsmitglieder verdienen durchschnittlich 14.067 € pro Jahr, oft mit befristeten Verträgen von neun Monaten. In Ländern wie der Schweiz (43.000 Euro), Deutschland (32.000 Euro) und den Niederlanden (27.000 Euro) sind die Einkommen deutlich höher – eine Differenz, die bis zu 200 % betragen kann.
Nach gescheiterten Vermittlungsversuchen durch SIMA erklärte die USO die Verhandlungen am 18. Juni für endgültig gescheitert.
EasyJet verspricht, „alles zu tun, um die Auswirkungen zu minimieren” und verweist auf die nach spanischem Recht vorgeschriebenen Mindestdienstleistungen. Dennoch müssen Reisende mit Verspätungen, eingeschränktem Service an Bord oder kurzfristigen Besatzungswechseln rechnen. Bei früheren Streiks (wie beispielsweise 2022) fielen etwa 50 % der Flüge in Spanien aus.
Quelle: Agenturen





