Ein negatives PCR wird von Reisenden aus 65 Ländern, einschließlich der Vereinigten Staaten, verlangt

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Spanien – und somit natürlich auch Mallorca – wird von internationalen Reisenden aus bis zu 65 Risikoländern verlangen, dass sie innerhalb von 72 Stunden vor ihrer Ankunft in Spanien einen negativen PCR-Test durchführen lassen, um in das Land einzureisen, wobei die Vereinigten Staaten, Frankreich oder Deutschland auf der Liste stehen.

Dies geht aus der Resolution hervor, die am Donnerstag (12.11.2020) im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde und die der Gesundheitsminister Salvador Illa am Mittwoch von Moncloa aus umrissen hat. Diese Maßnahme kommt zu den Gesundheitskontrollen hinzu, die bereits bei allen internationalen Passagieren an den Einreisepunkten durchgeführt werden, einschließlich Temperaturkontrolle und visueller Kontrolle.

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Die Neuheit besteht also darin, dass innerhalb des Gesundheitskontrollformulars, das jeder Passagier vor der Einreise ausfüllen muss, von nun an die Frage gestellt wird, ob er in den 72 Stunden vor seiner Ankunft in Spanien einen negativen PCR durchführen lässt. Das Dokument muss im Original in spanischer oder englischer Sprache verfasst sein und kann in Papier- oder elektronischer Form eingereicht werden.

Die Liste der Länder oder Risikogebiete und die Kriterien, nach denen sie definiert werden, werden alle fünfzehn Tage überprüft. Vorläufig umfasst die Liste der europäischen Länder Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Zypern, Kroatien, Dänemark und Deutschland (mit Ausnahme der Färöer-Inseln und Grönland).

Darüber hinaus umfasst sie Slowenien, die Slowakei, Estland, Frankreich, Griechenland (mit Ausnahme der Regionen Kitri, Ionia Nisia, Dytiki Ellada und Sterea Ellada), Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Norwegen, die Niederlande, Polen, Portugal (mit Ausnahme der autonomen Region der Azoren), Rumänien, Schweden und Liechtenstein.

Europas Risikogebiete - Stand 11.11.2020
Europas Risikogebiete – Stand 11.11.2020

Was die Liste der Drittländer anbelangt, so hat das Gesundheitswesen die Gebiete mit einer kumulativen Inzidenz von mehr als 150 pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen aufgenommen.

Dazu gehören Albanien, Andorra, Argentinien, Armenien, Aruba, Bahrain, Belize, Bosnien und Herzegowina, Kap Verde, Kolumbien, Costa Rica, Russland, Georgien, Gibraltar, Guam, Jordanien, Kuwait, Libanon, Libyen, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Vereinigten Staaten.

Die Liste wird ergänzt durch Nordmakedonien, Marokko, Moldawien, Monaco, Montenegro, Palästina, Panama, Französisch-Polynesien, Puerto Rico, Großbritannien, San Marino, San Martin, Serbien, Schweiz, Tunesien und Ukraine.