Ein Winter an der Cala Agulla

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Weibliche Stärke und die “reinste, natürlichste und präturistischste” Insel sind die Protagonisten des Kurzfilms der jungen mallorquinischen Studenten der ESCAC, Marine Auclair und Toni Melis, Un invierno en Cala Agulla. Diese “Ode an die Freiheit” wird am Freitag (03.09.2021) im Teatre de Capdepera und am Samstag im Teatre d’Artà gezeigt. Beide Vorführungen finden um 20 Uhr statt.

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Ein Winter an der Cala Agulla

Die auf wahren Begebenheiten beruhende Produktion entstand durch einen unerwarteten Zufall. “Ich fand einige Familienbänder von Cala Agulla aus den 1960er Jahren und begann, die Zeit zu erforschen”, gesteht Auclair.

So begann die junge Frau, die patriarchalische Unterdrückung der Frauen in jenen Jahren zu dokumentieren. “Ich habe mit vielen Großmüttern des Dorfes gesprochen, und der Kurzfilm basiert auf ihren persönlichen Erfahrungen”, fügt sie hinzu. Deshalb spielt sie selbst die Hauptrolle der Margalida, einer jungen Mutter, die gegen das Patriarchat kämpft.

Darüber hinaus soll der Kurzfilm auch die Präsenz der Balearen in der Filmindustrie unterstreichen. “Auf den Inseln haben wir viele Geschichten zu erzählen”.

Was als Projekt zweier junger Leute begann, ist so zum Werk eines ganzen Dorfes geworden, denn alle Nachbarn haben sich ihnen angeschlossen und geholfen. Nun kehren Auclair und Melis nach Barcelona zurück, um ihre Ausbildung fortzusetzen, damit diese Geschichten, die erzählt werden müssen, nicht in Vergessenheit geraten.