Eine separate Fahrspur für Transporter in Palma

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Der Gütertransportverband der Balearen hat die Ankündigung des Stadtrates, die Geschwindigkeit auf 90% der Straßen Palmas auf 30 km/h zu begrenzen, in Frage gestellt und andere alternative Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgeschlagen, wie z.B. die Schaffung von Fahrspuren für den Gütertransport.

Der Vorsitzende der Gruppe, Ezequiel Horrach, hält es für lobenswert, eine solche Geschwindigkeitsbeschränkung durchzusetzen, warnt aber davor, dass im Falle von Fracht und Zustellung das Angebot schlechter wird, “noch mehr Staus in der Stadt, mehr Umweltverschmutzung sowie Untätigkeit und Verluste in der Branche verursachen wird”, berichtete der Arbeitgeber in einer Erklärung.

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Der Leiter des Güterverkehrssektors auf den Balearen erklärte, dass er ein neues Treffen mit der Stadt Palma beantragen werde, um eine Ausnahme von dieser Regel für den Sektor in einigen Abschnitten, wie z.B. den großen Alleen, wo die Geschwindigkeit bis zu 50 km/h überschritten werden kann, zu erreichen.

Er besteht darauf, dass “wenn dies nicht der Fall ist, wird es logischerweise zu Staus während der Hauptverkehrszeiten des Tages führen, und natürlich werden diese Transporteure eine akkumulierte Lieferverzögerung anbieten”.

All diese Aspekte, zusätzlich zur Notwendigkeit von mehr Be- und Entladezonen, wurden auch vom Leiter des Balearischen Transportverbandes (FEBT), Salvador Servera, in einer Telekonferenz in der vergangenen Woche mit der Abteilung für Mobilität der Stadt Palma dargelegt, ohne vorerst eine Antwort oder Lösung zu haben.

Horrach ist der Ansicht, dass ebenso wie Busse und Taxis auf den Hauptstraßen von Palma über eigene Fahrspuren verfügen, auch schwere Fahrzeuge und Lieferwagen diese oder andere neu geschaffene Fahrspuren nutzen können, auf denen sie bis zu der vorgeschlagenen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h verkehren können, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen und andere Fahrzeuge so wenig wie möglich zu belästigen und zu überlasten.