Einschlag von Trümmern iranischer Rakete im Süden Israels

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Der Einschlag von Trümmern einer iranischen Rakete in einem Chemieindustriegebiet im Süden Israels führte am Sonntag (29.03.2026) zum Austritt gefährlicher Stoffe, an deren Eindämmung die israelische Feuerwehr arbeitet, wie die Behörde in einer Erklärung mitteilte.

„Die Feuerwehrleute arbeiten direkt an den Austrittsstellen, um die beschädigten Behälter einzudämmen und abzudichten, während sie gleichzeitig kontinuierliche Überwachungsmaßnahmen durchführen“, teilte der Rettungsdienst mit und veröffentlichte Bilder des heftigen Brandes, der in einer der Fabriken im Gebiet Neot Hovav in der Negev-Wüste (im Süden Israels) ausgebrochen war.

Die israelische Armee geht davon aus, dass es sich bei den Einschlagstellen um die Überreste einer abgefangenen iranischen Rakete handelt, obwohl derzeit noch unklar ist, ob es sich um Fragmente handelte, die noch mit Sprengstoff beladen waren.

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In Neot Hovav sind verschiedene chemische Industriebetriebe und Anlagen zur Entsorgung gefährlicher Abfälle angesiedelt, darunter Ecosol und das staatliche Unternehmen ESC. „Drei auf chemische Waffen spezialisierte Teams sowie Überwachungskräfte der Station Beersheba wurden zum Einsatzort entsandt, um die Gefahrenlage und die Konzentrationen der Substanzen im betroffenen Gebiet zu bewerten“, heißt es weiter in der Mitteilung der Feuerwehr.

Die Feuerwehrleute arbeiten zudem daran, die Tanks in der Nähe des Einschlagortes zu kühlen, um zu verhindern, dass sich das Feuer ausbreitet oder diese explodieren. Sie setzen auch Luftstreitkräfte ein, um bei der Brandbekämpfung zu helfen. Nur eine Person wurde bei dem Angriff leicht verletzt, wie die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtet.

Die Feuerwehr forderte die Evakuierung des betroffenen Werks und der benachbarten Industriebetriebe und forderte die Menschen auf, in geschützten Gebäuden Zuflucht zu suchen, bis ihre Arbeit abgeschlossen ist. „Die Feuerwehr führt weiterhin Erkundungsmaßnahmen in dem Gebiet durch, bis jegliche Gefahr für die Öffentlichkeit oder die Umwelt ausgeschlossen ist“, schließt die Mitteilung.

Quelle: Agenturen