Elektroroller sind ab diesem Samstag nicht mehr auf Gehwegen und in Fußgängerzonen erlaubt

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Elektroroller dürfen ab diesem Samstag (02.01.2021) nicht mehr auf Gehwegen und in Fußgängerzonen verkehren oder eine Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern überschreiten und müssen zudem wie andere Fahrzeuge die Verkehrsregeln einhalten.

In der Zwischenzeit muss man sich bis zum 12. Mai gedulden, bis die Geschwindigkeitsänderungen in den Städten in Kraft treten: 50 Stundenkilometer auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren, 30 Stundenkilometer auf Straßen mit einer einzigen Fahrspur in jeder Fahrtrichtung und 20 Stundenkilometer auf Straßen mit einer einzigen Fahrbahn.

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Diese Verzögerung ist darauf zurückzuführen, dass die Änderung der Grenzwerte bereits in Form eines königlichen Erlasses im Offiziellen Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht wurde. Das Innenministerium wollte den Stadtverwaltungen etwas Zeit geben, um ihre Beschilderung und Straßen an die Änderungen anzupassen.

Außerdem müssen sie ihre Satzungen an das Eindringen von Fahrzeugen der persönlichen Mobilität (VMP) in die städtischen Straßen anpassen und, wenn sie es für angemessen halten, Abstellflächen für diese Verkehrsmittel (Motorroller und Scooter) vorsehen.

Darüber hinaus muss sich ab diesem Samstag jeder, der mit einem Elektroroller unterwegs ist, wie jeder andere Autofahrer an die Verkehrsregeln halten und kann sogar einem Alkoholtest unterzogen werden.

Es bleibt jedoch noch zu klären, ob für diese Fahrzeuge der persönlichen Mobilität (VMP) eine Versicherungspflicht besteht oder nicht.

“Wir werden eine zweite Phase der Diskussion mit den Gemeinderäten einleiten, in der wir auf der Grundlage aller gesammelten Erfahrungen eine viel detailliertere Regelung vorschlagen werden. Wir wollen über alles reden”, auch über diese Versicherung, sagte kürzlich der Generaldirektor für Verkehr, Pere Navarro.

In jedem Fall wird es die Gemeindepolizei sein, die für die Überwachung und Kontrolle verantwortlich ist und die mit ihren Räten die Prioritäten festlegt, wenn es darum geht, das eine oder andere Verhalten zu sanktionieren, wie der Leiter der Generaldirektion für Verkehr (DGT) in Erinnerung ruft.

Quelle: Efe