Die Güterverkehrsbranche auf den Balearen steht vor großen Herausforderungen aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise. Verbandsvorsitzende warnen vor möglichen Arbeitsniederlegungen, falls keine staatlichen Beihilfen zur Kompensation der Mehrkosten gewährt werden.
Viele Unternehmen, insbesondere kleine Transportfirmen und Selbstständige, sehen sich mit einer untragbaren finanziellen Belastung konfrontiert, da der Kraftstoffanteil an den Betriebskosten von etwa 33 % auf fast 50 % gestiegen ist.
Die Insellage der Balearen verschärft die Situation zusätzlich, da neben den Kosten für den Landtransport auch die Seefracht berücksichtigt werden muss. Die Branche fordert daher spezifische Hilfsmaßnahmen, wie direkte Zuschüsse pro Fahrzeug oder Beihilfen in Verbindung mit dem Kraftstoffverbrauch, ähnlich den Regelungen während der Energiekrise in Folge des Ukraine-Kriegs.
Es wird betont, dass die Unternehmen am Limit operieren und gezwungen sein könnten, ihre Preise anzupassen, um die gestiegenen Kosten zu decken. Die FEBT hat die Regierung der Balearen auf die prekäre Lage aufmerksam gemacht und hofft auf baldige Unterstützung, um Proteste und weitere negative Auswirkungen auf die Wirtschaft abzuwenden.
Quelle: Agenturen





