Erfolgreicher Drohnenflug mit medizinischem Material

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Eine Drohne hat am Mittwoch (04.02.2026) in 31 Minuten sicher die 33 Kilometer zurückgelegt, die den Flughafen Palma vom Flugplatz Son Albertí in Llucmajor auf Mallorca trennen. Dies war einer der Tests im Rahmen des Eureka-Projekts, das darauf abzielt, Vertiports sicher in die Luftmobilität zu integrieren.

Die Demonstration war ein Meilenstein für Europa, da sie zeigt, dass der Transport mit Drohnen auf realen Flughäfen machbar ist und wertvolle Dienste leisten kann, wie beispielsweise den Expressversand von medizinischem Material, wie die Initiatoren dieses Projekts in einer Erklärung mitteilten.

Eureka zielt darauf ab, den Betrieb von Vertiports sicher in den Luftraum zu integrieren, indem das Potenzial innovativer Luftmobilitätssysteme (IAM) untersucht und deren Sicherheit und Nachhaltigkeit validiert werden, um den Anforderungen des städtischen Verkehrs der Zukunft gerecht zu werden. Aena hat als Gastgeber des Projekts zusammen mit den anderen beteiligten Einrichtungen – Enaire, Ineco, Indra, Crida, Unifly, Pipistrel und Bluenest by Globalvia – an der Entwicklung einer Plattform zur Verwaltung der Ressourcen des Vertiports innerhalb der U-Space-Umgebung gearbeitet, damit der Drohnenpilot seinen Betrieb sicher mit dem übrigen Flugverkehr koordinieren kann.

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Die Demonstration bestand aus einem realen Flug mit einer elektrischen Drohne (eVTOL) von Bluenest by Globalvia, die vom Flughafen Palma de Mallorca mit medizinischen Proben zum Flugplatz Son Albertí gestartet ist. Der Flug legte in 21 Minuten mehr als 33 Kilometer zurück, und bei seiner Ankunft wurde das Flugzeug von medizinischem Personal des Rettungsdienstes 061 empfangen, um ein reales Szenario der medizinischen Notfalllogistik nachzustellen.

Eureka ist Teil des europäischen Programms SESAR 3 und vereint ein großes Konsortium von 35 europäischen Einrichtungen unter der Leitung von EUROCONTROL, die daran arbeiten, zu definieren, wie die Vertiports der Zukunft funktionieren sollen und wie sie in den aktuellen Luftraum integriert werden können.

Das Projekt verfügt über eine Gesamtinvestition von 12 Millionen Euro, von denen 6,9 Millionen von der Europäischen Union über das Programm Horizon Europe und vom gemeinsamen Unternehmen SESAR 3 Joint Undertaking stammen, das dieses Projekt technisch verwaltet hat.

Quelle: Agenturen