Erste Untersuchungen deuten auf “menschliche Verursachung” im Brand von s’Albufera hin

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Bei beiden Brände, die diesen Freitag (25.09.2020) in s’Albufera de Mallorca ausgebrochen sind, und auch am heutigen Samstag noch aktiv sind, wobei der eine Brand auf der Straße nach s’Amarador aufgrund der Nähe zum Naturpark am beunruhigendsten ist, hat man seitens der Conselleria Medio Ambiente darauf hingewiesen, dass nach ersten Untersuchungen davon ausgegangen wird, dass hinter diesem Brand die “menschliche Ursache” zu suchen sei.

Wie das Ministerium an diesem Samstag in Erklärungen gegenüber Europa Press berichtete, ist das Feuer, das am Freitag um 18.12 Uhr auf dem Weg von s’Amarador ausgebrochen war, dasjenige, das “stärker” ist, trotz der Tatsache, dass es um 08.40 Uhr dieses Tages wieder zur Stufe 1 erklärt wurde, so dass “keine Gefahr für die Menschen besteht”.

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Unterdessen ist der zweite Schwerpunkt, der an diesem Freitag gegen 21.20 Uhr auf der Straße nach Sa Figuereta, näher an der Kläranlage von Muro, erklärt wurde, zu diesem Zeitpunkt “ziemlich schwach”.

Was die Mitglieder des Institut Balear de la Natura (Ibanat) und des Ministeriums anbelangt, die an der Löschung des in s’Albufera de Alcudia erklärten Brandes arbeiten, so sind es an diesem Tag 35, drei Brigadiere, zwei Fahrer, zwei Techniker und drei Umweltagenten (AMAS).

Darüber hinaus ist die mobilisierte Luftwaffe auf insgesamt neun angewachsen, darunter zwei Hubschrauber, die Canadair, das Löschflugzeug des Verteidigungsministeriums mit Sitz in Pollença und ein Koordinierungsflugzeug. Die in Ibiza stationierten Amphibienflugzeuge “El Blanco”, zwei Flugzeuge des Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto demográfico sowie zwei weitere Flugzeuge des Umweltministeriums wurden ebenfalls aktiviert.

Auf der anderen Seite haben sie vom Notfalldienst 112 der Balearen berichtet, als am Freitagabend bei dem Brand auf dem Camino de s’Amarador zur Ebene 2 erklärt wurde, mussten etwa zwanzig Häuser geräumt werden.

Die Mitglieder der Guardia Civil, der lokalen Polizei, des Katastrophenschutzes, der Notfalleinsatztruppe und der Feuerwehr Mallorcas waren dafür verantwortlich, die Bewohner der Gegend Haus für Haus über die Notwendigkeit der Evakuierung zu informieren.

Erste Annäherung an das betroffene Gebiet und Bilanz der materiellen Schäden

Das Umweltministerium hat jedoch eine erste Schätzung der Fläche vorgelegt, die von den Flammen in s’Albufera de Alcúdia hätte betroffen sein können, wobei es darauf hinwies, dass sie 280 Hektar betragen und das Gebiet des Naturparks erreicht hätte. Erst wenn das Feuer unter Kontrolle ist, wird der genaue vom Feuer betroffene Bereich bekannt sein”.

Beitrag aktualisiert am 26.09.2020 | 17:55