Erweiterung des Krankenhauses von Manacor wird 76,2 Millionen Euro kosten

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Die Erweiterungsarbeiten am Krankenhaus von Manacor auf Mallorca werden 76,2 Millionen Euro kosten, vier Jahre dauern und dem Zentrum ein neues Gebäude für die ambulante Versorgung sowie einen komplett renovierten chirurgischen und geburtshilflichen Bereich bescheren.

Dies sieht der Masterplan für das Krankenhaus von Manacor vor, ein Projekt, das die Physiognomie des Zentrums mit drei gleichzeitigen Erweiterungs- und Renovierungsprojekten auf einer Fläche von fast 40.000 m2 verändern wird und das einer Bevölkerung von mehr als 150.000 Menschen zugute kommen wird, wie die Regierung in einer Pressemitteilung erläutert.

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Erweiterung des Krankenhauses von Manacor wird 76,2 Millionen Euro kosten

Die Präsidentin der Region, Francina Armengol, nahm an diesem Freitag (24.09.2021) an der Präsentation des Masterplans teil, begleitet von der Stadträtin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Patricia Gómez, der Generaldirektorin des Gesundheitsdienstes, Juli Fuster, und der Geschäftsführerin des Krankenhauses von Manacor, Catalina Vadell.

Während der Zeremonie betonte die Präsidentin, dass das Budget für dieses Projekt 30 Millionen Euro aus den REACT-EU-Mitteln umfasst, da diese Hilfe ihrer Meinung nach dazu dienen muss, das Modell der Inseln “in Richtung der Pflegewirtschaft” zu verändern. Armengol lobte auch die Tatsache, dass mit dieser Erweiterung “ein großer Schritt nach vorne” gemacht wird, um den Bürgern der Region Llevant “den Service zu bieten, den sie verdienen”.

Nach Abschluss der Arbeiten wird das Krankenhaus eine Fläche von 53.445 m2 haben, mehr als das Doppelte der derzeitigen Fläche. Die vorherige Phase, die aus der Renovierung der Notaufnahme und der Installation des Magnetresonanztomographen bestand, wurde bereits abgeschlossen.

Der Gesundheitsdienst hat den Auftrag für das Grund- und Ausführungsprojekt sowie das Projektmanagement für die Renovierung des Krankenhauszentrums vergeben, das drei große Maßnahmen vorsieht, die gleichzeitig durchgeführt werden sollen, da Platz frei wird.

Die erste besteht aus dem Bau eines neuen L-förmigen Gebäudes, das mit dem derzeitigen Krankenhaus verbunden ist und hauptsächlich für ambulante Zwecke genutzt werden soll, während die zweite Maßnahme den Bau eines Industriegebäudes vorsieht, das in ein zentrales Zentrum für Einrichtungen und allgemeine Dienstleistungen umgewandelt werden soll.

Die dritte Maßnahme konzentriert sich auf das derzeitige Gebäude mit einer umfassenden Innensanierung, bei der Räume frei werden, und dem Bau eines neuen Stockwerks, in dem der chirurgische und geburtshilfliche Block errichtet werden soll. Das neue Gebäude wird über eine Tiefgarage mit 280 Stellplätzen, zwei ambulante Dienste, Hämodialyse und Rehabilitation im Erdgeschoss, ambulante Sprechstunden und Untersuchungsräume im ersten und zweiten Stock sowie eine medizinisch-onkologische Tagesklinik im dritten Stock verfügen, die direkt mit dem derzeitigen Krankenhaus verbunden ist.

Das 2.765 m2 große Industriegebäude wird für allgemeine Dienstleistungen genutzt und beherbergt die zentralen Einrichtungen, die Wartung und die allgemeinen Dienste. Was den Bau der neuen chirurgischen Etage und die Innensanierung von Räumen im derzeitigen Gebäude betrifft, so konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Innensanierung des derzeitigen Krankenhauses sowie auf den Bau einer neuen Etage, in der der chirurgische und geburtshilfliche Bereich vergrößert werden soll.